Auf der Benderstraße ist die Straßenbahn-Haltestelle mit einer gelben Markierung versehen worden.

Die gelben Linien sollen Autofahrer davon abhalten, an der haltenden Bahn vorbeizufahren.
Die gelben Linien sollen Autofahrer davon abhalten, an der haltenden Bahn vorbeizufahren.

Die gelben Linien sollen Autofahrer davon abhalten, an der haltenden Bahn vorbeizufahren.

Jürgen Dehniger

Die gelben Linien sollen Autofahrer davon abhalten, an der haltenden Bahn vorbeizufahren.

Düsseldorf. Die ersten gelben Zickzack-Muster (Yellow Box), die Straßenbahn-Haltestellen sicherer machen sollen, werden auf der Benderstraße in Gerresheim getestet. Die gelben Linien mit den Haltestellensymbolen sollen überall dort auf die Straße gemalt werden, wo die Straßenbahn-Haltestellen keinen eigenen Bahnsteig haben. Diese Markierungen sollen Autofahrer daran erinnern, dass sie warten müssen, wenn Menschen in die Bahn ein- oder aussteigen.

"Durch die gelben Linien wird der Haltestellenbereich besser kenntlich", sagt Verkehrsdezernent Bernd Thomas. Weil die Stadt auf keine Erfahrungswerte zurückgreifen kann, werden die Markierungen zunächst an der Station Van-Gahlen-Straße in Gerresheim getestet. Wenn sich das System bewährt, sollen zunächst die Stationen Kronprinzenstraße (Unterbilk), Jägerhofstraße (Richtung Unterrath), am Hackenbruch und Schloss Benrath (in beide Richtungen) folgen.

Die Gerresheimer finden die neuen Markierungen überwiegend sinnvoll

In Gerresheim werden die Zickzack-Muster auf der Benderstraße überwiegend positiv aufgenommen. Verena Vinneberg sagt: "Zunächst habe ich gar nicht verstanden, wofür die Muster gut sein sollen. Schließlich habe ich in der Fahrschule gelernt, dass man an der Straßenbahnhaltestelle anhalten muss." Wenn sie Bahn fährt, fühle sie sich seither beim Ein- und Aussteigen etwas sicherer.

Fabian Speicher aus Mörsenbroich sieht die Streifen zum ersten Mal und sagt, er halte sie durchaus für sinnvoll. Schließlich kennt er ziemlich viele, unsichere Haltestellen, da schade eine Sicherung schließlich in keiner Weise. Noch ein wenig skeptisch ist Sabine Wehrmann. "Ich finde es praktisch, dass die Autofahrer so mehr Rücksicht auf die Fußgänger nehmen müssen. Die Farbe fällt auf. Ich hoffe, dass sie auch etwas bewirkt."

Die meisten Autofahrer scheinen die gelben Linien zu beachten. Selbst wenn keine Bahn weit und breit zu sehen ist, trauen sich viele nicht, über die Markierung zu fahren. In wie weit das nur an der ungewohnten Situation liegt, bleibt abzuwarten.

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