Das Projekt „Refill“ soll Plastikmüll vermeiden. Schon 20 Läden in der Stadt machen dabei mit.

Das Projekt „Refill“ soll Plastikmüll vermeiden. Schon 20 Läden in der Stadt machen dabei mit.
Im Schaufenster des Seifen-Geschäfts „Lush“ an der Flinger Straße prangt schon das Schild von „Refill“.

Im Schaufenster des Seifen-Geschäfts „Lush“ an der Flinger Straße prangt schon das Schild von „Refill“.

Kira van Eck

Im Schaufenster des Seifen-Geschäfts „Lush“ an der Flinger Straße prangt schon das Schild von „Refill“.

Düsseldorf. Es ist ein hellblauer Aufkleber mit einem Wassertropfen in der Mitte, der Passanten signalisiert, dass sie in einem Geschäft ihre Wasserflasche unentgeltlich mit Leitungswasser auffüllen können. „Refill“ heißt die Aktion, die im August in Düsseldorf gestartet ist und an der sich bisher 20 Händler beteiligen. Dazu zählen Blumenläden, Cafés, Friseurgeschäfte und auch Boutiquen. Hinzu kommen die Trinkbrunnen der Stadtwerke. Dies gab eine Vertreterin des Projekts in der Bezirksvertretung 1 (für die zentralen Stadtteile zuständig) bekannt.

Der Ursprung der Aktion liegt im englischen Bristol. Hamburg war die erste Stadt, die „Refill“ Anfang des vergangenen Jahres nach Deutschland holte, mittlerweile beteiligen sich nach Angaben der Macher bundesweit 66 Städte. In diesen gibt es insgesamt rund 1300 Stationen zum Wiederauffüllen.

Ziel des Ganzen ist es, Plastikmüll zu vermeiden und die Bürger zu animieren, wiederverwendbare Wasserflaschen zu verwenden. Die lokalen Organisatoren hoffen, dass die Aktion weitere Unterstützer findet. Mitmachen können alle, die einen Wasserhahn haben und feste Öffnungszeiten. Die Bürger, die das nette Angebot in Anspruch nehmen wollen, müssen eine eigene Wasserflasche mitbringen, diese werden nicht gestellt.

Einen Überblick über alle Stationen gibt es unter: www.refill-deutschland.de/duesseldorf

© WhatsBroadcast

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