Die Syrer wurden in die Isolierstation in Hamm gebracht.

Düsseldorf. In der Flüchtlingsunterkunft in der Traglufthalle Sankt-Franziskus-Straße sind am Montag Fälle von Windpocken aufgetreten. Die neun Betroffenen sind Syrer, die auf eigene Faust in Deutschland unterwegs waren und am Morgen wegen der eisigen Temperaturen um Aufnahme gebeten hatten. Im Laufe des Tages trat dann der Verdacht auf den Virus auf, der bestätigt wurde. Acht Personen wurden in die Isolierstation der Erstaufnahme in Hamm-Uentrop gebracht.

Eine im achten Monat schwangere Frau untersuchte man erst im Krankenhaus, bevor sie ihrer Familie folgen konnte. Die meisten der 230 Bewohner in der Unterkunft sind bereits geimpft, bei den anderen prüft jetzt das Gesundheitsamt, ob sie vielleicht schon die Windpocken hatten und immun sind. Vorsorglich werden in der Traglufthalle jetzt keine weiteren Flüchtlinge mehr aufgenommen.

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