Am zweiten Adventssamstag war die Stadt wieder voll – viele Kunden mussten lange warten, um zu bezahlen.

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Dichtes Gedränge gab’s am Samstag auch an Straßenbahnhaltestellen – wie hier an der Heinrich-Heine-Allee. Foto: Melanie Zanin

Dichtes Gedränge gab’s am Samstag auch an Straßenbahnhaltestellen – wie hier an der Heinrich-Heine-Allee. Foto: Melanie Zanin

Dichtes Gedränge gab’s am Samstag auch an Straßenbahnhaltestellen – wie hier an der Heinrich-Heine-Allee. Foto: Melanie Zanin

Düsseldorf. Bepackt mit Einkaufstaschen, dicht gedrängt in der Menschenmenge und umgeben von gestressten Verkehrsteilnehmern: Wer den zweiten Adventssamstag für einen Besuch in der Innenstadt wählte, musste sich auf überfüllte Straßenbahnen, Gehwege und Parkhäuser gefasst machen. Besonders die Situation in den Geschäften rund um die beliebten Weihnachtsmärkte bedeutete für viele Kunden nicht zuletzt durch die langen Wartezeiten an den Kassen puren Stress.

„Eine Zumutung“, findet Jessica Majkowski: „Ich gehe von Laden zu Laden und stehe überall um die 30 Minuten an, um meine Besorgungen zu bezahlen, das kostet Nerven.“ Auf sie wirke es, als ob die Mitarbeiter nicht wirklich auf den Ansturm vorbereitet seien – obwohl der so erwartbar wie nur irgendwas sei. „Ich selbst habe unter der Woche leider keine Zeit zum Einkaufen.“

Trotz der Teilsperrung der A46 kamen viele Besucher mit dem Auto: Schnell gefüllte Parkhäuser und ein Rückstau von der Altstadt bis zur Oberkasseler Brücke führten gegen 14 Uhr zu einer polizeilichen Sperrung rund um den Kö-Bogen, Autofahrer wurden in Richtung Maximilian-Weyhe-Allee umgeleitet.

Das verstärkte Angebot der Rheinbahn kommt gut an

Das Angebot der Rheinbahn wurde im Vergleich zum ersten Wochenende intensiver genutzt: Volle Bahnen fuhren bis in die Abendstunden nach einem verstärkten Fahrplan. „Würden noch mehr Leute Bus und Bahn nutzen, würde sich das Chaos verringern und davon hätten alle etwas“, findet Verkehrskadettin Linda Allgeier. Die ehrenamtliche Hilfe der Verkehrskadetten Düsseldorf unterstützte die Polizei: Stationiert an den Straßenübergängen Heinrich-Heine-Allee, Königsallee/ Ecke Theodor-Körner-Straße sowie an der Schadowstraße sorgen die rund 50 Verkehrshelfer Einhaltung der Ampelphasen sowohl für Fußgänger, als auch für Autofahrer.

Positiv überrascht waren viele Neu-Touristen von den Gepäck-Bussen, die als kostenloses Angebot der Rheinbahn und des Einzelhandelsverbands wieder das Abgeben der weihnachtlichen Einkäufe ermöglichen. Viele nahmen dieses Angebot dankend an.

© WhatsBroadcast

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