Trotz des Holzwurmbefalls muss Eröffnung nicht verschoben werden. Entwarnung gibt’s auch bei den Silberpfeilen.

Auf der U-Bahn Baustelle des künftigen Bahnhofes am Graf-Adolf-Platz werden Gleise verlegt. Rund 400 Bahnschwellen der neuen U-Bahnlinie mussten schon vor dem Start des Betriebs ausgetauscht werden. In den Eichenbohlen hatten sich Holzwürmer eingenistet.
Auf der U-Bahn Baustelle des künftigen Bahnhofes am Graf-Adolf-Platz werden Gleise verlegt. Rund 400 Bahnschwellen der neuen U-Bahnlinie mussten schon vor dem Start des Betriebs ausgetauscht werden. In den Eichenbohlen hatten sich Holzwürmer eingenistet.

Auf der U-Bahn Baustelle des künftigen Bahnhofes am Graf-Adolf-Platz werden Gleise verlegt. Rund 400 Bahnschwellen der neuen U-Bahnlinie mussten schon vor dem Start des Betriebs ausgetauscht werden. In den Eichenbohlen hatten sich Holzwürmer eingenistet.

Martin Gerten

Auf der U-Bahn Baustelle des künftigen Bahnhofes am Graf-Adolf-Platz werden Gleise verlegt. Rund 400 Bahnschwellen der neuen U-Bahnlinie mussten schon vor dem Start des Betriebs ausgetauscht werden. In den Eichenbohlen hatten sich Holzwürmer eingenistet.

Düsseldorf. Die neue U-Bahn kann nun doch wie geplant am 20. Februar den Betrieb aufnehmen. Der Termin war in Gefahr geraten, als Mitte Dezember Holzwurmbefall an rund 400 der 8500 verlegten Schwellen bekannt geworden war. Sie mussten ausgetauscht werden. Rheinbahn-Sprecher Georg Schumacher sagte damals: „Wir müssen uns ranhalten, damit wir den Starttermin halten können.“

Am Montag gab er Entwarnung: „Alle betroffenen Holzschwellen sind jetzt ausgetauscht worden. Die Baufirma hat über die Feiertage weitergearbeitet, so dass wir auch mit den Schulungen unserer Fahrer nicht in Rückstand gekommen sind.“ Zudem seien alle Schwellen mit einer Borsalzlösung behandelt worden. Schumacher: „Die verhindert, dass eventuell übrig gebliebene Holzwürmer erneut ans Werk gehen.“ Die Lösung biete dauerhaften und geruchslosen Schutz.

Was die Kosten angehe, werde sich die Baufirma mit dem Hersteller auseinander setzen müssen. Grund für den Holzwurmbefall waren offenbar falsche Lagerung und Imprägnierungsfehler.

Vorsichtige Entwarnung kann Schumacher auch bei den ausgebremsten Silberpfeilen geben. Wie berichtet, waren Ende November an einem Fahrgestell ungewöhnliche Schäden aufgetaucht. Die Rheinbahn setzte die Höchstgeschwindigkeit von 34 baugleichen Zügen vorsichtshalber von 60 auf 40 km/h herab. Inzwischen ist gut die Hälfte davon untersucht worden – ohne Befund. Heißt: Diese Bahnen können wieder wie gewohnt fahren. Die anderen Züge werden in den nächsten zwei Wochen gecheckt. Schumacher: „Alles sieht nach einem Einzelfall aus.“

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