Verdi macht im Tarifkonflikt des öffentlichen Dienstes weiter Druck. Nach den ersten Aktionen in Verwaltungen und Kitas ausgewählter Städte gibt es jetzt in kommunalen Kliniken Warnstreiks.

Foto: Daniel Naupold/dpa
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Daniel Naupold

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Düsseldorf. In Nordrhein-Westfalen haben am Donnerstagmorgen Warnstreiks an zahlreichen kommunalen Krankenhäusern begonnen. Nach Angaben von Verdi starteten mit der Frühschicht beispielsweise in Aachen und Dortmund Aktionen. Die Gewerkschaft hat das Personal von insgesamt etwa 50 kommunalen Kliniken und Einrichtungen der kommunalen Landschaftsverbände in NRW zu ganztägigen Warnstreiks aufgerufen. Sie geht davon aus, dass Tausende Beschäftigte daran teilnehmen. Die medizinische Versorgung der Patienten sei aber sichergestellt, es gebe Notdienste in Absprache mit dem Arbeitgeber.

In Köln (10.00 Uhr), Dortmund (10.30 Uhr) und Bad Oeynhausen (11.00 Uhr) sind am Vormittag Kundgebungen und Demonstrationszüge geplant. Die Warnstreiks sind Teil eines bundesweiten Aktionstages im öffentlichen Dienst. Verdi fordert für die Beschäftigten von Bund und Kommunen sechs Prozent mehr Geld. Den bisherigen Vorschlag der Arbeitgeber von drei Prozent mehr Lohn für zwei Jahre lehnt Verdi ab.

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