Trinkwasseranalyse mit positivem Ergebnis. Streitpunkt ist nur noch ein Hydrant.

Die Kita im Volksgarten sieht fertig aus. Damit Kinder in ihr spielen dürfen, müssen aber noch Brandschutzfragen geklärt werden.
Die Kita im Volksgarten sieht fertig aus. Damit Kinder in ihr spielen dürfen, müssen aber noch Brandschutzfragen geklärt werden.

Die Kita im Volksgarten sieht fertig aus. Damit Kinder in ihr spielen dürfen, müssen aber noch Brandschutzfragen geklärt werden.

Sergej Lepke

Die Kita im Volksgarten sieht fertig aus. Damit Kinder in ihr spielen dürfen, müssen aber noch Brandschutzfragen geklärt werden.

Düsseldorf. Die neue Kita im Volksgarten kann, wie berichtet, nicht öffnen, weil keine Betriebserlaubnis für das Gebäude erteilt wurde. Das lag zum einen daran, dass das Gesundheitsamt eine neue Trinkwasseranalyse angeordnet hatte. Das Ergebnis liegt, laut Bauunternehmer Dirk Bergander, Geschäftsführer der Dortmunder Firma Collineo, jetzt vor und ist positiv. „Damit rückt eine Eröffnung näher“, sagt er.

Zu klären ist vonseiten der Stadt noch, ob ein Hydrant vor dem Gebäude genug Wasser führt, um das Gebäude im Brandfall löschen zu können. Der Träger der Kita, der öffentlich geförderte Verein „Kinder, Kinder“ wirft Bergander vor, sich nicht rechtzeitig um eine entsprechende Genehmigung gekümmert zu haben. „Er hat das verschlafen und nicht rechtzeitig geprüft“, sagt Hans-Georg Schütz, Geschäftsführer des Trägervereins. Dirk Bergander bestreitet das: „Erst bei einer abschließenden Prüfung ist rausgekommen, dass der Hydrant nicht der Netzgesellschaft, sondern der Stadt selbst gehört.“ Die Kita könne in Betrieb gehen, sobald die Unterschrift der Stadt vorliege, dass der Hydrant im Brandfall ausreicht.

Einer Frist des Vereins „Kinder, Kinder“, in der dieser Bergander aufgefordert hatte bis am Freitag einen verbindlichen Eröffnungstermin mitzuteilen, ist der Bauunternehmer nicht nachgekommen. Der Verein will nun prüfen, wie „der Investor in wirtschaftliche Haftung genommen werden kann“.

Problem: Das Gebäude der Kita hat Berganders Firma mittlerweile schon an einen externen Investor verkauft, bei dem der Verein „Kinder, Kinder“ fortan Mieter ist. „Deswegen galt diese Frist nicht für mich, sondern für den neuen Eigentümer“, so Bergander am Freitag gegenüber der WZ.

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