Developer und Zech investieren über 300 Millionen Euro, Vodafone wird Mieter für 20 Jahre.

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Die Animation zeigt den Entwurf des neuen Vodafone-Campus in Heerdt mit dem Büroturm und drei Gebäuderiegeln.

Die Animation zeigt den Entwurf des neuen Vodafone-Campus in Heerdt mit dem Büroturm und drei Gebäuderiegeln.

Die Animation zeigt den Entwurf des neuen Vodafone-Campus in Heerdt mit dem Büroturm und drei Gebäuderiegeln.

Düsseldorf. Seit Freitagmorgen ist das aktuell größte Bürobauprojekt Deutschlands unter Dach und fach: Am Montag beginnen die Bauarbeiten für den "Vodafone-Campus" auf dem ehemaligen Gatzweiler-Gelände in Heerdt. Am späten Donnerstagabend hatten sich die Düsseldorfer Projektentwickler "Developer", die auch den Kö-Bogen I stemmen, und die Zech-Gruppe mit Vodafone auf einen Mietvertrag über 20 Jahre geeinigt.

Freitagmorgen ging dann der Grundstückskauf beim Notar über die Bühne. Das Investitionsvolumen liegt bei über 300 Millionen Euro, federführende Bank ist die Landesbank Berlin.

Bis Ende 2012 soll der Campus mit vier Bauteilen fertig sein. Städtebauliche Landmarke und westliches Eingangstor zur Stadt wird der etwa 100 Meter hohe Vodafone-Turm.

Der Mobilfunkriese wird in Heerdt auf gut 86.000 Quadratmetern Bürofläche verschiedene Standorte zusammenfassen, bis zu 6000 "Vodafonis" sollen hier arbeiten. Leer stehen wird dann unter anderem jedoch der große Vodafone-Bürobau am Seestern.

FDP-Fraktionschef Manfred Neuenhaus freute sich über die Vollzugsnachricht: "Die Entscheidung von Vodafone ist ein großer Erfolg für Düsseldorf, das sichert und schafft tausende Arbeitsplätze."

Noch im Mai gab es im Stadtrat Streit um den Umbau des Verkehrsknotenpunktes Heerdter Dreieck, den die Stadt für 14 Millionen Euro stemmt. Ob Elbers und Neuenhaus hatten den per Eilbeschluss durchgebracht, weil er Voraussetzung für den Vodafone-Verbleib sei. SPD und Grüne hatten dagegen Nachbesserungen verlangt.

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