Anlieger aus Heerdt fordern mehr Lärmschutz.

Düsseldorf. Gleich zwei Architekten haben die Baupläne am Heerdter Dreieck geprüft und erklären den Bau des Vodafone-Parkhauses über einen Dringlichkeitsbeschluss, also ohne Bebauungsplan, für eine „politisch äußerst unsaubere Sache“.

Reiner Orlean, Sprecher der Bürgerinitiative Nibelungenstraße, und Georg Eiker, Baas des Verkehrs- und Verschönerungs-Vereins (VVV), nehmen diese fehlenden Pläne als Grundlage für ihre Forderungen nach besserem Lärmschutz.

In einem offenen Brief erinnern sie Oberbürgermeister Dirk Elbers an das Versprechen seines Amtsvorgängers Joachim Erwin, der 2005 Lärmschutzwände an der Brüsseler Straße zugesagt hatte. Lärmschutz müsse es auch an der neuen Verbindung der Pariser Straße zur Schanzenstraße geben.

Zugleich solle das „größte deutsche Parkhaus an einem Wohngebiet“, das zehn Meter über dem Niveau der Hochstraße errichtet wird, mit drei Etagen tiefer ins Erdreich gelegt und begrünt werden. Die Vereine nennen hierfür als Alternative eine Tiefgarage unter dem Vodafone-Büroturm.

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