An der Robert-Schumann- Hochschule startet morgen ein internationales Gitarren-Festival.

An der Robert-Schumann- Hochschule startet morgen ein internationales Gitarren-Festival.
Alexander Sergei-Ramirez ist Professor für Gitarre an der Musikhochschule.

Alexander Sergei-Ramirez ist Professor für Gitarre an der Musikhochschule.

Marion Knoell

Alexander Sergei-Ramirez ist Professor für Gitarre an der Musikhochschule.

Musiker aus Korea, Peru, Südeuropa und Deutschland kommen nach Düsseldorf zum Internationalen Gitarren-Festival an der Robert-Schumann-Hochschule. „Viva la Guiterra“ lautet das Motto. Vom 24. November bis zum 2. Dezember geben sich Stars der Szene ein musikalisches Stelldichein.

„Das Festival findet mittlerweile alle zwei Jahre statt und wird immer größer“, sagt Alexander-Sergei Ramirez, Professor für Gitarre an der hiesigen Musikhochschule. Zum mittlerweile fünften Mal gestaltet er das anderthalb Wochen umspannende Konzertprogramm. Das Eröffnungskonzert am Freitag, 20 Uhr, bestreitet der vielfach ausgezeichnete Flamenco-Gitarrist Vicente Amigo mit seiner Flamenco-Gruppe. Für den legendären Jazzer Pat Metheny ist Amigo der Größte. „Sein Gefühl, sein Klang, seine Ideen - alles, was er macht, haut mich um“, soll Metheny einmal gesagt haben.

Auch Studenten beteiligen sich am Festivalprogramm

Die Gitarre ist aus der heutigen Popularmusik zwar nicht wegzudenken, hat ihre Wurzeln aber in der klassischen Musik. Und die bilde auch den Programmschwerpunkt mit viel Kammermusik, sagt Ramirez. Gitarre und Geige, Gitarre und Flöte sowie Gitarre und Orchester gehören zu den klassischen Konstellationen. Er selber spiele mit seiner Frau Sheila Arnold Werke für Gitarre und Hammerklavier von Johann Nepomuk Hummel, Anton Diabelli und anderen Komponisten der Schubert-Zeit. „Die Instrumente haben früher viel ähnlicher geklungen als heute“, erklärt der Experte.

Neben ausgewachsenen Profis beteiligen sich auch Studenten am Festivalprogramm. „Meister von Morgen“ heißt ein Konzert mit Studierenden aus den Gitarrenklassen der Robert-Schumann-Hochschule, das Montag, 27. November, um 17 Uhr, im Partika-Saal der Hochschule stattfindet. Samstag, 2. Dezember, 11 Uhr, gesellen sich zum Programm „Clara meets Robert“ noch Schüler der Clara-Schumann-Musikschule zu den Hochschulstudenten.

Für einige Konzerte ist der Eintritt frei, für manche müssen Tickets erworben werden. Genauere Informationen gibt es unter der Rubrik „Aktuelles“ auf der Internetseite der Musikhochschule.

www.rsh-duesseldorf.de

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