In Urdenbach behindern erneut Falschparker die Feuerwehr.

In Urdenbach behindern erneut Falschparker die Feuerwehr.
Im Mehrfamilienhaus in Urdenbach brannte es am Dienstagabend. Die Feuerwehr wurde von Falschparker beim Einsatz behindert.

Im Mehrfamilienhaus in Urdenbach brannte es am Dienstagabend. Die Feuerwehr wurde von Falschparker beim Einsatz behindert.

Schüller

Im Mehrfamilienhaus in Urdenbach brannte es am Dienstagabend. Die Feuerwehr wurde von Falschparker beim Einsatz behindert.

Bei einem Kellerbrand am Dienstagabend erlitten vier Bewohner eines Mehrfamilienhauses eine Rauchgasvergiftung und mussten im Krankenhaus behandelt werden. Lebensgefahr bestand zum Glück nicht.

Die Feuerwehr wurde über Notruf 112 um 21.15 Uhr zur Franz-Hitze-Straße im Stadtteil Urdenbach gerufen. Doch Falschparker behinderten gleich an mehreren Stellen das schnelle Eingreifen der Feuerwehr. An den beiden zugeparkten Kreuzungen Flößner- und Bockhackstraße sowie Kettelerstraße und Franz-Hitz-Straße verloren die Einsatzkräfte wertvolle Zeit, weil sie ihre Fahrzeuge mehrfach zurücksetzen mussten, um weiter zu kommen. Erst nach rund elf Minuten traf die Feuerwehr deshalb an der gemeldeten Adresse ein.

Die Bewohner des brennenden Hauses hatten dieses bereits verlassen, wurden vor Ort vom Rettungsdienst behandelt. Vier von ihnen wurden anschließend ins Krankenhaus transportiert. Der erste Löschtrupp bahnte sich zeitgleich den Weg in den Keller. Hier drang dichter Rauch aus einer Tür. Die Sauna brannte. Um danach alle Glutnester im Bereich des Kellers zu löschen, waren sechs Einsatztrupps notwendig. Alle sechs Wohnungen im Haus mussten entlüftet werden. Die Stadtwerke trennten das Gebäude von Strom und Gas. Die Hausinstallation war durch den Brand stark beschädigt worden.

Das Gebäude ist zunächst nicht bewohnbar, die genaue Schadenshöhe nicht bekannt. Die restlichen Bewohner kamen über Nacht bei Freunden und Bekannten unter. Die Brandursache ist laut Feuerwehr bislang unklar. Insgesamt waren 40 Kräfte der Feuerwehr im Einsatz. Der war nach zweieinhalb Stunden beendet. A.V.

© WhatsBroadcast

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