100 000 Fans wollen Depeche Mode bei ihren beiden Konzerten in der Arena sehen. Die Stimmung im Vorfeld war ausgelassen.

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Zoltan Horvath (links) und seine Freunde gehören dem Fanclub an und sind extra aus Budapest angereist.

Zoltan Horvath (links) und seine Freunde gehören dem Fanclub an und sind extra aus Budapest angereist.

Michaelis

Zoltan Horvath (links) und seine Freunde gehören dem Fanclub an und sind extra aus Budapest angereist.

Düsseldorf. Endlich hat das Warten ein Ende: Mit acht Monaten Verspätung gibt die Band Depeche Mode zwei Konzerte in Düsseldorf. Weil sich der Sänger David Gahan einer Operation unterziehen musste, waren die schon für Juni letzten Jahres angesetzten Konzerte verschoben worden. Und am Freitag war es dann soweit: Rund 50 000 Fans der Weltstars kamen in die Arena, um beim Live-Act der "Tour of the Universe" dabei zu sein.

Und einem echten Anhänger der Weltstars ist kein Weg zu weit: Zoltan Horvath aus Budapest reist der Band mit mehreren Freunden oft wochenlang hinterher, hat von der aktuellen Tour bereits die Konzerte in Berlin, Wien und Paris gesehen. "Jeder von uns hat schon mindestens 1000 Euro ausgegeben", erzählte er am Freitagabend vor dem Konzert. "Aber dabei zu sein ist für uns Ehrensache."

Depeche Mode sind für ihre sensationellen Shows bekannt

So sahen das auch Liane Paasila und Mike Mateescu, die extra fürs Konzert aus Zürich eingeflogen waren. "Wir sind seit den 80er Jahren Fans von Depeche Mode", sagten sie. "Für uns zählt jedes Konzert - wer weiß, wie oft man sie noch sehen kann."

Sein 25.Konzert-Jubiläum feierte am Freitag Heiko Andräß aus München: "Ich bin seit 1987 bei den Konzerten dabei." Und sein Freund Marko R. aus Nürnberg ergänzte: "Die Stimmung ist einfach unvergleichlich. Jeder singt jede Textzeile auswendig mit."

Auch Ralf Bergermann und Dennis Nick aus Dinslaken sind Fans der ersten Stunde. "Die Konzerte sind absolute Pflicht", meinten sie. "Schließlich sind Depeche Mode für ihre sensationellen Shows bekannt." So war denn die Stimmung auch schon lange vor Konzertbeginn ausgelassen. Manche versuchten sogar, ihren Idolen noch einmal ganz nahe zu kommen und belagerten am späten Nachmittag den Breidenbacher Hof, in dem die Band seit Mittwoch wohnt - die Polizei musste zeitweilig den Verkehr regeln.

Viele haben sogar auch noch Karten für das zweite Konzert, das am Samstagabend stattfindet. Echte Fans eben, denn ein Ticket kostet immerhin rund 80 Euro. Wenige Restkarten soll es noch an der Abendkasse geben.

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