Seit 77 Jahren hat sich im Wassergarten kaum etwas verändert. Jetzt investiert die Stadt 410 000 Euro für eine Komplettsanierung.

Die vom Blauregen umrankte Pergola um den Wassergarten gehört zu den schönsten Ecken des Nordparks.
Die vom Blauregen umrankte Pergola um den Wassergarten gehört zu den schönsten Ecken des Nordparks.

Die vom Blauregen umrankte Pergola um den Wassergarten gehört zu den schönsten Ecken des Nordparks.

In Richtung Norden öffnet sich im Wassergarten heute der Blick auf Wiesen und den zentralen Blumenring.

Bis 1944 stand an dieser Stelle eine Blumenhalle.

Aus einigen Mauerpfeilern sind schon Steine herausgebrochen. Diese mussten provisorisch gesichert werden.

Stadt Düsseldorf, Bild 1 von 4

Die vom Blauregen umrankte Pergola um den Wassergarten gehört zu den schönsten Ecken des Nordparks.

Düsseldorf. Der Wassergarten im Nordpark gehört mit seinen tiefer liegenden Wasserbecken und der mit Blauregen berankten Pergola zu beschaulichsten Ecken im Park. Jetzt ist er jedoch aus Sicherheitsgründen weiträumig abgesperrt.

Der Grund: Das 77 Jahre alte Mauerwerk begann seit einiger Zeit zu zerbröseln. Mit jedem Regen wird weiterer Mörtel aus den Fügen herausgewaschen, an einigen Stellen sind schon Steine herausgebrochen.

Jetzt nimmt die Stadt 410 000 Euro in Hand, um die marode Pergola komplett zu sanieren. Einzelne Maßnahmen würden die Standfestigkeit nicht auf Dauer sichern, erklärte Umweltdezernentin Helga Stulgies im Fachausschuss. Schon im letzten Herbst wurden zur Vorbereitung die Staudenbeete freigeräumt, der Blauregen beschnitten und die Zierapfelbäume, die entlang der Mauer stehen, in die städtische Baumschule verpflanzt.

Viele Pergolapfeiler werden abgetragen und neu aufgebaut

Ab April kommen die Handwerker zum Zug. Völlig marode Pfeiler werden komplett abgetragen und neu aufgemauert. Ansonsten werden der angewitterte Mörtel ausgekratzt, das Mauerwerk von innen gereinigt und mit einer feuchtigkeitsabweisenden Schutzschicht versehen. Völlig marode Steine müssen durch neue ersetzt werden.

Um die Sandsteinmauer künftig möglichst gut vor Feuchtigkeitsschäden zu schützen, werden Pfeiler und Mauern durch fugenlose Natursteinplatten abgedeckt. Und im rückwärtigen Bereich werden die Stützmauern abgedichtet. Auch die Eichenbalken, die die Pergola bedecken, werden komplett ersetzt.

Die Sanierungsarbeiten sollen in diesem Jahr abgeschlossen werden.

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