Neben Bus- und Straßenbahnfahrern wollen auch Kindergärtnerinnen, die Müllabfuhr und Mitarbeiter von Stadtverwaltungen die Arbeit niederlegen. Im Warnstreik erhöht Verdi den Druck.

Streik in Düsseldorf.Lierenfelder Str. Gelände der Rheinbahn.
In Düsseldorf wird der Betriebshof der Rheinbahn bestreikt.

In Düsseldorf wird der Betriebshof der Rheinbahn bestreikt.

Young David (DY)

In Düsseldorf wird der Betriebshof der Rheinbahn bestreikt.

Düsseldorf (dpa) - Am Tag zwei der Warnstreiks in Nordrhein-Westfalen erhöht die Gewerkschaft Verdi am Donnerstag den Druck. Der Ausstand bei den meisten Nahverkehrsbetrieben im Land geht weiter. Hinzu kommen Streiks bei Kindertagesstätten, bei Stadtverwaltungen, Jobcentern, Sparkassen und der Müllabfuhr. Auch die Flughäfen werden in den Streik einbezogen. In Nordrhein-Westfalen werden die Airports Düsseldorf und Köln/Bonn voraussichtlich aber nur in geringem Umfang betroffen sein.

Die Lufthansa hat rund ein Dutzend Verbindungen von und nach Düsseldorf gestrichen. In Köln/Bonn fallen nach Angaben des Flughafen vier Flüge nach München. Verdi hat in Nordrhein-Westfalen rund 60 000 Beschäftigte von Kommunen und Bund zu Arbeitsniederlegungen aufgerufen. Bei vier Kundgebungen in Köln, Duisburg, Bielefeld und Dortmund will die Gewerkschaft ihrer Forderung nach einer Anhebung der Gehälter um 100 Euro und zusätzlich einen Lohnzuwachs von 3,5 Prozent Nachdruck verleihen. Die nächste Verhandlungsrunde beginnt am kommenden Montag.

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