Für Polizei und Feuerwehr gab es in der Nacht zu Neujahr nichts zu feiern. Sie waren im Dauereinsatz.

Rettungskräfte standen in der Neujahrsnacht in der Düsseldorfer Altstadt für den Einsatz bereit.
Rettungskräfte standen in der Neujahrsnacht in der Düsseldorfer Altstadt für den Einsatz bereit.

Rettungskräfte standen in der Neujahrsnacht in der Düsseldorfer Altstadt für den Einsatz bereit.

dpa

Rettungskräfte standen in der Neujahrsnacht in der Düsseldorfer Altstadt für den Einsatz bereit.

Düsseldorf. Die Polizei in NRW hat in der Neujahrsnacht mehrere tausend Einsätze bewältigt. Die Feuerwehr musste Hunderte meist kleinerer Brände löschen. Mehrere Häuser, Balkone, Dachstühle, ein Strohlager und ein Schrottplatz fingen Feuer.

Mehr als 900 Mal wurde die Polizei wegen Körperverletzungen und über 400 Mal wegen Sachbeschädigungen aktiv. Fast 800 Mal ging es um Ruhestörung. Daneben mussten sich die Polizisten um über 300 meist betrunkene hilflose Menschen kümmern.

In Köln wurde ein Mann auf offener Straße niedergestochen

Mehr als 500 Mal standen die Beamten der Feuerwehr bei Bränden bei. 74 Fälle von häuslicher Gewalt wurden verzeichnet, 77 Hausfriedensbrüche sowie knapp 300 Fälle von Diebstahl und Raub.

In Dortmund verletzte sich ein 16-Jähriger beim Hantieren mit einem selbst gebastelten Feuerwerkskörper schwer. In Gelsenkirchen griff ein Mann (27) drei Polizisten an. Zuvor hatte er bei einer Party Möbel zertrümmert. In Köln wurde ein Mann (39) auf der Straße niedergestochen und lebensgefährlich verletzt. Zwei Jugendliche (16 und 17) stellten sich.

Insgesamt sei die Zahl der Einsätze in NRW etwa so hoch gewesen wie im Vorjahr, berichtete die Landesleitstelle der Polizei. Auch in anderen Teilen der Welt blieb die Silvesternacht nicht immer friedlich – gefeiert wurde aber auch.

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