Neue Agentur „Diwa“ hilft Wissenschaftlern und Studenten, ihre Ideen wirtschaftlich zu nutzen.

Gruppenbild im Life Sience Center: Diwa-Geschäftsführer Thomas Heck, Uni-Kanzler Ulf Pallme König, Wirtschaftsdezernent Wilfried Kruse und Uni-Rektor Michael Piper.
Gruppenbild im Life Sience Center: Diwa-Geschäftsführer Thomas Heck, Uni-Kanzler Ulf Pallme König, Wirtschaftsdezernent Wilfried Kruse und Uni-Rektor Michael Piper.

Gruppenbild im Life Sience Center: Diwa-Geschäftsführer Thomas Heck, Uni-Kanzler Ulf Pallme König, Wirtschaftsdezernent Wilfried Kruse und Uni-Rektor Michael Piper.

Bernd Nanninga

Gruppenbild im Life Sience Center: Diwa-Geschäftsführer Thomas Heck, Uni-Kanzler Ulf Pallme König, Wirtschaftsdezernent Wilfried Kruse und Uni-Rektor Michael Piper.

Düsseldorf. Gut 2,5 Millionen Euro für die kommenden fünf Jahre lassen sich Heinrich-Heine-Uni und Stadt die neue Innovations- und Wissenschafts-Agentur Diwa kosten. Gegründet wurde sie bereits im Dezember, am Donnerstag war erste Gesellschafterversammlung - gewissermaßen die Geburtsstunde eines Geburtshelfers.

Denn als solcher versteht sich Diwa. Die neue Agentur mit Sitz im Life Science Center am Merowingerplatz soll Firmengründern aus dem Umfeld der Heine-Uni bei ihren Plänen helfen, Wege ebnen, den Kontakt zu Geldgebern herstellen und einen möglichen Markteintritt von Produkten oder Dienstleistungen anschieben.

"Die Agentur ist die konsequente Weiterentwicklung der Idee, Innovationen wirtschaftlich zu verwerten", sagt Uni-Rektor Michael Piper. "Und sie ist ein weiterer Schritt in der Partnerschaft zwischen Universität und Stadt."

Die Stadt will durch Diwa neue Firmen an den Standort binden

Letztere will auch von Diwa profitieren: "Durch sie binden wir Hochkaräter aus der Uni an den Standort", sagt Oberbürgermeister Dirk Elbers. Er sitzt mit zwei Mitgliedern des Wirtschaftsförderungsausschusses im Aufsichtsrat, drei Professoren der Uni komplettieren das Sextett. Fünf Mitarbeiter hat Diwa, Geschäftsführer ist Thomas Heck, zugleich Manager des Life Sience Centers.

Obwohl sich dort vor allem Firmen aus den so genannten Lebenswissenschaften angesiedelt haben und sich auch die meisten der gut 20 bisherigen Uni-Ausgründungen damit beschäftigen, ist Diwa kein reines Biotech-Klon-Kind.

"Wir sind offen und suchen durchaus nach Ideen, die sich auf den ersten Blick verrückt anhören", sagen Elbers und Piper. Die FH sitzt zwar nicht mit im Agentur-Boot, begrüßt aber die Gründung ausdrücklich. "Sollte Interesse bestehen, dass wir mitmachen, sind wir zu Gesprächen bereit", sagt Sprecherin Simone Fischer.

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