Streik an Düsseldorfer Uniklinik
Mitarbeiter des Universitätsklinikums demonstrieren auf dem Klinikgelände. Beschäftigte der Düsseldorfer Uniklinik wollen für eine bessere Personalausstattung in einen unbefristeten Streik treten.

Mitarbeiter des Universitätsklinikums demonstrieren auf dem Klinikgelände. Beschäftigte der Düsseldorfer Uniklinik wollen für eine bessere Personalausstattung in einen unbefristeten Streik treten.

Federico Gambarini/dpa

Mitarbeiter des Universitätsklinikums demonstrieren auf dem Klinikgelände. Beschäftigte der Düsseldorfer Uniklinik wollen für eine bessere Personalausstattung in einen unbefristeten Streik treten.

Im festgefahrenen Konflikt an der Uni-Klinik tut sich etwas: Vertreter der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL), der Gewerkschaft Verdi sowie Vorstände der Universitätsklinika Düsseldorf und Essen haben sich in Berlin nun darauf verständigt, über eine Entlastung des Personals zu verhandeln.

„Für die Beschäftigten ist wichtig, dass eine solche Vereinbarung verbindlich und umsetzbar ist. Ich hoffe sehr, dass nach Abschluss einer Vereinbarung die Verdi-Streiks dauerhaft beendet werden können“, sagte Benedikt Pannen, der stellvertretende ärztliche Direktor der Uni-Klinik Düsseldorf (UKD). Auch Verdi begrüßt die Annäherung: „Gut, wenn wir endlich in der Sache zu Verhandlungen kommen“, sagte Wolfgang Pieper vom Bundesvorstand.

Wie berichtet, läuft der Arbeitskampf am UKD seit Monaten. Aufgrund der Streiks für mehr Personal und Entlastung fallen immer mehr Operationen aus, mit medizinisch bedenklichen bis gefährlichen Folgen für manche Patienten. Ohne diesen Streik der Beschäftigten hätte sich die Arbeitgeberseite nicht bewegt, ist man bei Verdi überzeugt.

Bis die Verhandlungen beginnen (eventuell am kommenden Dienstag) wird erst einmal weiter gestreikt. A.S.

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