Verdi ruft erneut zum Warnstreik auf – anders als in Essen.

Verdi ruft Beschäftigte für heute und morgen zum Ausstand auf. Klinik-Leitung kündigt kürzere Schichtzeiten an.
Am Dienstag soll für zwei Tage an der Uni-Klinik gestreikt werden.

Am Dienstag soll für zwei Tage an der Uni-Klinik gestreikt werden.

Melanie Zanin

Am Dienstag soll für zwei Tage an der Uni-Klinik gestreikt werden.

Düsseldorf. Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi ruft ab Dienstag die Beschäftigten an der Uniklinik erneut zu einem 48-stündigen Streik auf. Das wird am Dienstag und Mittwoch deutliche Auswirkungen auf den Betrieb am UKD haben. Beschäftigte aus dem Bereich OP und Anästhesie, der allgemeinen Pflege, dem Krankentransportdienst, der Küche und vielen weiteren Bereichen würden dem Streikaufruf folgen, ist die Gewerkschaft überzeugt.

An der Uniklinik Essen gibt es keinen Streikaufruf, da deren Vorstand Gesprächsbereitschaft zur Entlastung der Beschäftigten signalisiert habe und ein erster Termin für Dezember vereinbart sei. Umso deutlicher werde hierdurch, wie scheinheilig die Gründe für die erneute Verhandlungsablehnung durch den Vorstand der Uniklinik Düsseldorf seien, so Verdi.

Dass sich bei gleichen rechtlichen Rahmenbedingungen ein Arbeitgeber komplett den Verhandlungen entziehe, zeige, wie sehr die Verweigerungshaltung in Düsseldorf an den Vorstandsmitgliedern Höffken und Zimmer persönlich liege, so Verdi. Nach fünf Warnstreiktagen frage man sich, wann der Vorstand endlich an den Verhandlungstisch komme.

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