Studentenwerk will Mensa an neue Zeiten anpassen.

Düsseldorf. Für die Studenten der Heinrich-Heine-Universität heißt es ab dem Sommersemester: 45 Minuten früher aufstehen, schneller essen. Die Vorlesungen beginnen schon um 8.30 Uhr, damit sechs statt nur fünf Veranstaltungsblocks pro Tag stattfinden können.

Die Mittagspause von 13 bis 14 Uhr fällt weg, stattdessen gibt es zwischen den Seminaren jeweils eine halbe Stunde Pause. Mit der Maßnahme will die Uni dem erwarteten Anstieg der Studentenzahlen in den nächsten Jahren gerecht werden.

Auch das Studentenwerk passt sich der Veränderung an: „Wir werden die Essenszeitgewohnheiten der Studenten beobachten und gegebenenfalls die Öffnungszeiten von Mensa und Caféterien verändern“, sagt Geschäftsführer Frank Zehetner. Die Stoßzeit in der Mensa von 12.30 bis 13.30 Uhr dürfte wegfallen. Die Essensausgabe könnte bis 15 Uhr verlängert werden.

In den Caféterien auf dem Campus soll gegebenenfalls das Angebot an warmen Zwischenmahlzeiten ausgeweitet werden. Zehetner: „Leider führt das zwangsläufig zu mehr Schnell-Futter, aber auch das kann man ja gesund gestalten.“

Für das Gastro-Personal des Studentenwerks stellt Zehetner sich einen Schichtdienst vor, aber auch Neueinstellungen seien nicht ausgeschlossen. Und er verspricht: „Wir haben das im Budget eingeplant. Die Essenspreise gehen definitiv nicht nach oben.“

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