Der Montagmorgen wird für Pendler zur Geduldsprobe: Drei Unfälle und ein hohes Verkehrsaufkommen lassen den Berufsverkehr ins Stocken geraten.

Das Auto ist für Pendler in Deutschland mit Abstand das wichtigste Verkehrsmittel auf dem Weg zur Arbeit. Foto: Fabian Sommer
Das Auto ist für Pendler in Deutschland mit Abstand das wichtigste Verkehrsmittel auf dem Weg zur Arbeit. Foto: Fabian Sommer

Das Auto ist für Pendler in Deutschland mit Abstand das wichtigste Verkehrsmittel auf dem Weg zur Arbeit. Foto: Fabian Sommer

dpa

Das Auto ist für Pendler in Deutschland mit Abstand das wichtigste Verkehrsmittel auf dem Weg zur Arbeit. Foto: Fabian Sommer

Düsseldorf/Wuppertal/Krefeld. Dieser Montagmorgen verlangte Pendlern einiges ab: Fast 250 Kilometer Stau meldete der WDR um 8.30 Uhr, nur langsam löste sich die Situation auf. Gegen 10 Uhr waren es noch 59 Kilometer. Nicht nur ein hohes Verkehrsaufkommen war Schuld. Auch mehrere Unfälle sorgten für massive Behinderungen.

Besonders hart traf es Pendler, die auf der A1 in Richtung Süden unterwegs waren: Kurz vor Wuppertal, nämlich zwischen Vollmarstein und Gevelsberg, muss die Bahn kurz nach 8 Uhr wegen eines Unfalls gesperrt werden. Laut WDR war bei dem Zusammenstoß Öl ausgelaufen. Gegen halb neun staute sich der Verkehr vor der Unfallstelle auf neun Kilometern, Tendenz steigend. Gegen kurz vor neun konnte ein Fahrstreifen wieder freigegeben werden. Dennoch löste sich der Stau nur langsam auf: Auch gegen 10 Uhr waren es noch immer acht Kilometer.

Ein weiterer Unfall stellte auch Pendler in Richtung Köln auf die Probe: Acht Kilometer Stau auf der A3  zwischen Leverkusen und Dellbrück gab es gegen acht Uhr, meldet der WDR. Demnach hatte es bei Dellbrück gekracht. Auch hier lief Öl aus. Die Aufräumarbeiten dauerten den  ganzen Vormittag. Auch noch gegen 10 Uhr gab es sieben Kilometer Stau.

Ein dritter Unfall hat auf der B8 im Düsseldorfer Norden am Morgen für Behinderungen gesorgt: Um kurz nach vier Uhr hat ein Fahrer auf der Bundesstraße in Richtung Duisburg zwischen altem Zechenhaus und Nordstern die Kontrolle über seinen Wagen verloren und ist in die Leitplanke gekracht. Das berichtet die Polizei im Gespräch mit unserer Redaktion. Zum Glück sei der Mann nur leicht verletzt worden und stehe unter Schock, so die Beamten. Und nochmal Glück im Unglück: Der Unfall ereignete sich in Richtung stadtauswärts. "In die Gegenrichtung hätte das natürlich zu deutlich mehr Chaos geführt", so die Polizei. Denn die meisten Pendler sind morgens stadteinwärts unterwegs.

Für die Aufräumarbeiten musste die B8 im betroffenen Bereich zeitweise voll gesperrt werden. Die Auswirkungen bekamen auch jene Pendler zu spüren, die sich am Morgen auf den Weg in Richtung Ruhrgebiet machten. Gegen 7.30 Uhr war jedoch der Großteil der notwendigen Arbeiten erledigt - und zum Höhepunkt der Rush Hour war die Sperrung passé.

Auch auf anderen Strecken mussten die Pendler sich am Montagmorgen in Geduld üben. Betroffen war unter anderem die A46 bei Wuppertal: Zwischen Wichlinghausen und dem Sonnborner Kreuz staute sich der Verkehr in Richtung Düsseldorf schon gegen halb acht auf mehr als zehn Kilometern, eine gute halbe Stunde mehr Zeit mussten Autofahrer einplanen.

Auch die A57 wurde zur Schleich-Strecke: In Richtung Köln stockte der Verkehr gegen 7.30 Uhr vor Krefeld ab dem Kreuz Moers auf mehr als sieben Kilometern. Zeitverlust hier: mehr als 20 Minuten. Und im weiteren Verlauf wurde es nicht besser: Zwischen Dormagen und Köln-Bickendorf waren um 8.30 Uhr satte zehn Kilometer Stau gemeldet - und mehr als 45 Minuten Zeitverlust. red

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer