Die schon lange beabsichtige Umgestaltung soll nun endlich gelingen.

Die schon lange beabsichtige Umgestaltung soll nun endlich gelingen.
Am Bahnhofsvorplatz wird auch neu gebaut: Blick von Westen auf das Projekt der GBI AG, die dort achtgeschossige Häuser errichten will. Ansicht: GBI

Am Bahnhofsvorplatz wird auch neu gebaut: Blick von Westen auf das Projekt der GBI AG, die dort achtgeschossige Häuser errichten will. Ansicht: GBI

Ortstermin auf dem Bahnhofsvorplatz (v.li.): Bahnvorstand Ronald Pofalla, NRW-Verkehrsminister Michael Groschek, Bahn-Chef Rüdiger Grube und OB Thomas Geisel.

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Am Bahnhofsvorplatz wird auch neu gebaut: Blick von Westen auf das Projekt der GBI AG, die dort achtgeschossige Häuser errichten will. Ansicht: GBI

Düsseldorf. Es war bloß Symbolik. Bahn-Chef Rüdiger Grube kam Freitag nach Düsseldorf, um sich mit Oberbürgermeister Thomas Geisel über die schon lange beabsichtigte Umgestaltung des Bahnhofsvorplatzes auszutauschen. Ein Auftritt, den man wohl „Großen Bahnhof“ nennen muss: Der NRW-Verkehrsminister war ebenso dabei wie Bahn-Vorstand Ronald Pofalla und Baudezernentin Cornelia Zuschke. Man traf sich vor dem Hauptbahnhof, ging hindurch, schaute sich noch ein paar Minuten auf dem Bertha-von-Suttner-Platz um – und schon war der ganze Spuk wieder vorbei. Es soll danach auch noch eine Arbeitssitzung gegeben haben. Das konkrete Ergebnis brachten Sprecher von Stadt und Bahn unisono in nur zwei Sätzen unter: „Ende des ersten Quartals 2017 wird eine Rahmenvereinbarung geschlossen. Dies ist der Startschuss für Bürgerbeteiligung und Planungswettbewerb.“

Das klingt nach wenig. Aber es ist ein Anfang. Vorausgegangen ist eine jahrelange Hängepartie. Schon der frühere Oberbürgermeister Joachim Erwin kippte das Ergebnis eines Architektenwettbewerbs zum Bahnhofsvorplatz aus formalen Gründen. Unter seinem Nachfolger Dirk Elbers wurde ein neuer Anlauf gestartet – doch auch der wurde nicht realisiert, obwohl schon zugesagte Fördermittel vom Land verfielen. In seinem Wahlkampf hatte OB Thomas Geisel einen neuen Anlauf versprochen. Dass Freitag alle Verantwortlichen ihr Gesicht dazu gezeigt haben, mag daher hoffnungsvoll stimmen. Das wird auch bei der GBI AG so gesehen. Der Projektentwickler will ab 2018 am Rande des Adenauer-Platzes vier achtgeschossige Häuser bauen. Dort sagt man zum gestrigen Spitzentreffen: „Das ist nach diesem langen Verhaken zwischen Bahn und Stadt extrem wichtig für die Entwicklung des gesamten Areals vor dem Hauptbahnhof.“

© WhatsBroadcast

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