Wachdienst für das ehemalige Gefängnis. Im Sommer werden Investoren gesucht.

So sieht es inzwischen in der Ulmer Höh’ aus.   
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So sieht es inzwischen in der Ulmer Höh’ aus. Archiv

So sieht es inzwischen in der Ulmer Höh’ aus. Archiv

Michaelis

So sieht es inzwischen in der Ulmer Höh’ aus. Archiv

Düsseldorf-Derendorf. Früher ging es vor allem darum, dass niemand aus der Ulmer Höh’ herauskam. Nachdem die Justizvollzugsanstalt nach Ratingen verlegt wurde, gibt es ganz andere Probleme: Denn immer wieder dringen Personen in die Ruine ein, die dort nichts zu suchen haben. Das soll angeblich bald anders werden. Der zuständige Bau- und Liegenschaftsbetrieb (BLB) will das Gelände besser absichern.

Sobald es dunkel wird, verwandelt sich das alte Gefängnis in eine Art Abenteuerspielplatz. Nicht nur Jugendliche und Graffiti-Künstler sind dort unterwegs, auch Obdachlose und Klein-Kriminelle haben das Gelände „entdeckt“.

Nun hat der BLB der Bezirksvertretung Mitte versprochen, dass ein Wach- und Sicherheitsdienst dort verstärkt für Ordnung sorgen wird. Einige Zäune seien bereits repariert worden.

Außerdem sollen die Abrissarbeiten bald beginnen. Bis auf die ehemalige Gefängnis-Kapelle soll der gesamte Komplex verschwinden und im Sommer unbebaut verkauft werden. Mit einigen Investoren sei man bereits in Verhandlung. Vor allem öffentlich geförderter Wohnraum soll dort entstehen. si

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