Im Mordprozess um den toten Ex-Bankräuber Wolfgang Leifels (49) hat es am Donnerstag eine überraschende Wende gegeben. Leifels Freundin (40) ist angeklagt, den Mord an Leifels bei einem befreundeten  Angestellten (50) in Auftrag gegeben zu haben. Das hatte der 50-Jährige der Polizei und später auch im Gericht erzählt. Er hat eingeräumt, dass er Leifels am 26. September 2008 hinter einer Lärmschutzwand der A 52 am Kreuz Breitscheid erschossen hat. Die Frau hat stets vehement abgestritten, jemals einen Mordauftrag gegeben zu haben.

Jetzt hat der Angeklagte seine Aussage korrigiert: Leifels' Freundin habe ihm doch keinen Mordauftrag erteilt. Das habe er nur erzählt, weil er fürchtete, sie würde ihn wegen eines Einbruches belasten. Leifels' Tod sei schlicht ein Unfall gewesen. Der Schuss habe sich gelöst als er mit dem Ex-Bankräuber aus dem Wald heraus ein Haus ausspähte, in das die beiden einbrechen wollten.

Im November 2008 war die Leiche in dem Waldstück am Kreuz Breitscheid gefunden worden. Leifels ist an einer Pistolenkugel gestorben, die ihn in den Kopf gefahren war.

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