OB Thomas Geisel sorgte mit seiner Verkleidung für Diskussionsstoff. Das Wort „Köln“ durfte in keinem Song der Räuber vorkommen.

OB Thomas Geisel sorgte mit seiner Verkleidung für Diskussionsstoff. Das Wort „Köln“ durfte in keinem Song der Räuber vorkommen.
Es wurde getanzt und geschunkelt: Fast fünf Stunden feierten rund 900 Jecken in der Stadthalle bei der Aufzeichnung der TV-Sitzung.

Es wurde getanzt und geschunkelt: Fast fünf Stunden feierten rund 900 Jecken in der Stadthalle bei der Aufzeichnung der TV-Sitzung.

Moderator Stefan Kleinehr führte souverän durch den Abend. Für Diskussionsstoff sorgte die Verkleidung von OB Thomas Geisel und Ehefrau Vera.

Moderator Stefan Kleinehr führte souverän durch den Abend. Für Diskussionsstoff sorgte die Verkleidung von OB Thomas Geisel und Ehefrau Vera.

Melanie Zanin, Bild 1 von 3

Es wurde getanzt und geschunkelt: Fast fünf Stunden feierten rund 900 Jecken in der Stadthalle bei der Aufzeichnung der TV-Sitzung.

Düsseldorf. Fünf Stunden wurde geschunkelt, getanzt, gesungen und natürlich immer wieder „Helau“ gerufen. Die Stimmung in der mit 900 Narren ausverkauften Stadthalle bei der Aufzeichnung der TV-Sitzung war bisweilen schon recht überschäumend. Schade, dass bei der Ausstrahlung am Mittwoch, 3. Februar, um 20 Uhr in der ARD, nur noch etwa zwei Stunden den Schnitt überleben werden.

Eröffnet wurde der Abend von der Band Alt Schuss, die das Mottolied der kommenden Session „Scharf wie Mostert“ sang. Alles im Griff hatte Moderator Stefan Kleinehr, der gewohnt souverän durch den Abend führte und nichts aus der Ruhe brachte. Schon im Vorjahr hatte der WDR technische Schwierigkeiten und die Band Brings musste einen Song doppelt spielen. Und auch in diesem Jahr wurde eine Nummer der Altreucher und eine Ansage von Kleinehr wiederholt, weil im Ü-Wagen kein Ton angekommen war.

Lokal und aktuell war die Rede vom Fimmänche

OB Thomas Geisel sorgte mit seiner Verkleidung für Diskussionsstoff. Das Wort „Köln“ durfte in keinem Song der Räuber vorkommen.
Es wurde getanzt und geschunkelt: Fast fünf Stunden feierten rund 900 Jecken in der Stadthalle bei der Aufzeichnung der TV-Sitzung.

Es wurde getanzt und geschunkelt: Fast fünf Stunden feierten rund 900 Jecken in der Stadthalle bei der Aufzeichnung der TV-Sitzung.

Moderator Stefan Kleinehr führte souverän durch den Abend. Für Diskussionsstoff sorgte die Verkleidung von OB Thomas Geisel und Ehefrau Vera.

Moderator Stefan Kleinehr führte souverän durch den Abend. Für Diskussionsstoff sorgte die Verkleidung von OB Thomas Geisel und Ehefrau Vera.

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Moderator Stefan Kleinehr führte souverän durch den Abend. Für Diskussionsstoff sorgte die Verkleidung von OB Thomas Geisel und Ehefrau Vera.

Dat Fimmänche alias Jürgen-Hilger Höltgen, der auch die Hoppeditz-Rede geschrieben hat, war in seiner Rede lokal und aktuell. So ließ er sich ausführlich über den Start der Tour de France in Düsseldorf und ihre Dopingprobleme aus. Die schlimmen Ereignisse an Silvester in Köln kommentierte er auch und drückte den Kölnern sein Mitgefühl aus: „Niemand weiß, ob so etwas nicht auch in Düsseldorf passieren kann.“

Der Song „Kölsche Jungs“ von Brings hatte im Vorjahr noch für einigen Unmut gesorgt. „Wir haben doch in Düsseldorf tolle Musik, warum dann Kölner Lieder“, meinte n einige Jecken. Auch in diesem Jahr stand mit den Räubern wieder eine Band auf der Band, die im Kölner Karneval zu Hause ist. „Wir sind gebeten worden, keine Lieder zu spielen, in denen das Wort Köln vorkommt“, sagte Oberräuber Karl-Heinz Brand. Gesagt getan – so tanzte der Saal zu Walzerklängen und kein einziges Mal hörten die Besucher das verbotene Wort.

OB Thomas Geisel sorgte mit seiner Verkleidung für Diskussionsstoff. Das Wort „Köln“ durfte in keinem Song der Räuber vorkommen.
Es wurde getanzt und geschunkelt: Fast fünf Stunden feierten rund 900 Jecken in der Stadthalle bei der Aufzeichnung der TV-Sitzung.

Es wurde getanzt und geschunkelt: Fast fünf Stunden feierten rund 900 Jecken in der Stadthalle bei der Aufzeichnung der TV-Sitzung.

Moderator Stefan Kleinehr führte souverän durch den Abend. Für Diskussionsstoff sorgte die Verkleidung von OB Thomas Geisel und Ehefrau Vera.

Moderator Stefan Kleinehr führte souverän durch den Abend. Für Diskussionsstoff sorgte die Verkleidung von OB Thomas Geisel und Ehefrau Vera.

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Moderator Stefan Kleinehr führte souverän durch den Abend. Für Diskussionsstoff sorgte die Verkleidung von OB Thomas Geisel und Ehefrau Vera.

Für Wirbel sorgte OB Thomas Geisel. Er kam als Bordell-Chef Bert Wollersheim. Leo-Leggings, weit aufgeknöpftes Hemd, Strubbelhaare und Ludenbrille. Im Arm, mit Plastik-Busen im kleinen schwarzen Paillettenkleid, die erblondete Gattin Vera alias Sophia Wollersheim. Die Verkleidung erntete zwar viel Zustimmung, aber es gab auch Kritik. CDU-Chef Thomas Jarzombek: „Wenn man sich als seriöses Stadtoberhaupt präsentieren will, dann gibt es Grenzen dessen, was klug ist.“

Gleich zweimal wird die ARD-Sitzung im Fernsehen ausgestrahlt. Am Mittwoch, 3. Februar, um 20.15 Uhr in der ARD und am Karnevalsdienstag, 9. Februar, um 22 Uhr im WDR-Fernsehen.

OB Thomas Geisel, die Bürgermeister Friedrich G. Conzen, Klaudia Zepuntke und Günter Karen-Jungen, Stadtdirektor Burkhard Hintzsche, CDU-Bundestagsabgeordneter Thomas Jarzombek, WDR-Intendant Tom Buhrow und Landtagspräsidentin Carina Gödecke.

FDP-Chefin Marie-Agnes Strack-Zimmermann, die oft selbst mit ihren extravaganten Kostümen begeistert: „Ein wunderbares Kostüm. Die Spießer, die sich jetzt darüber aufregen, waren wahrscheinlich einst die besten Kunden von Wollersheim.“

„Im Karneval ist alles erlaubt“, sagte CC-Geschäftsführer Hans-Jürgen Tüllmann.

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wz-de/duesseldorf

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