Weniger Zuschauer, weniger Aussteller: Die boot will jetzt Kurs nehmen auf junges Publikum. Aktionsbecken laden zum Mitmachen ein.

Das zweitgrößte jemals bei der boot zu sehende Schiff: Die Elegance 122 ist 37 Meter lang und kostet zehn Millionen Euro.
Das zweitgrößte jemals bei der boot zu sehende Schiff: Die Elegance 122 ist 37 Meter lang und kostet zehn Millionen Euro.

Das zweitgrößte jemals bei der boot zu sehende Schiff: Die Elegance 122 ist 37 Meter lang und kostet zehn Millionen Euro.

Messe, Schaller

Das zweitgrößte jemals bei der boot zu sehende Schiff: Die Elegance 122 ist 37 Meter lang und kostet zehn Millionen Euro.

Düsseldorf. Die Welt des Wassersports trifft sich vom 23. bis 31. Januar auf dem Düsseldorfer Messegelände zur 41. Auflage der boot. Sie ist nach wie vor die weltgrößte Ausstellung ihrer Art, doch die Wirtschaftskrise hinterlässt ihre Spuren.

Die Zahl der Aussteller ist um 100 auf 1550 gesunken, die vermietete Ausstellungsfläche ging um zehn Prozent zurück, zumal kommen von Jahr zu Jahr weniger Besucher (2009: 238 000, 2008: 267 000). Die Macher der boot legen deshalb jetzt einen neuen Kurs an: Mitmachen und Trendiges ist angesagt.

In Halle 1 wird ein 50 Meter langes Aktionsbecken aufgebaut, in dem jeder selbst einmal Trendsportarten wie Stehpaddeln oder Kitesurfen ausprobieren kann. Auch Surfen und Wellenreiten sind natürlich möglich. Einfach Badehose oder Bikini mitbringen, Handtuch nicht vergessen und ab aufs Sportgerät. Ähnlich ist es in Halle 3, wo neben dem großen Tauchturm ein zweites Tauchbecken erstmals für die Besucher zugänglich ist.

In Halle 3 können Besucher abtauchen - unter Aufsicht

Schnorchel und Tauchmaske werden gestellt, aber auch ein "Ganzkörpereinsatz" unter Wasser mit Druckluftflasche, Atemregler, Taucheranzug und Flossen ist möglich. Ausbilder von Tauchvereinen sorgen für die Sicherheit und helfen auch beim Anlegen der Gummianzüge. Die Tauchgänge werden täglich von 10.30 bis 16.30 angeboten, am letzten Messetag von 10.30 bis 13 Uhr. Pro Stunde können sechs Besucher abtauchen.

Mitmachen ist auch in Halle 13 erwünscht beim 16x8 Meter großen Beachvolleyball-Feld. Hier können sich Besucher auf dem Strand austoben.

Aus 55 Ländern kommen die 1550 Aussteller, darunter 650 aus dem Ausland. Holland ist mit 150 Vertretern die größte ausländische Ausstellernation.

Die Ausstellungsfläche beträgt 213 000 Quadratmeter; vermietet sind 88 000 qm, das sind zehn Prozent weniger als 2009.

Die boot 2010 ist vom 23. bis 31. Januar täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet.

Eine Tageskarte kostet 15 Euro, für zwei Tage 23 Euro. Schüler/Studenten bezahlen zehn Euro, Kurzbesucherticket (werktags ab 15 Uhr) neun Euro, Tageskarte Schülergruppen 6 Euro.

Rund 1700 Schiffe und Boote aller Größen werden präsentiert, dazu Angebote für Angler, Kanuten und Surfer. Ein großer Schwerpunkt ist der Reisemarkt: Wer ein Ziel für einen Wassersporturlaub sucht, selbst ein Boot chartern oder eine Ausbildung beginnen möchte, sollte einen Abstecher in Halle 13 und 14 machen. 320 Vercharterer, Reiseveranstalter und Touristikorganisationen aus aller Welt bieten ihre Dienste an.

Ein ganz neuer Service ist die Törnberatung (Halle 13, Stand D04 und E10): Hier können sich Mieter von Booten neutral über Reviere und deren Anforderungen informieren.

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