Das Herz der Uni- Stadt schlägt vielerorts – auch in Geschäften.

Düsseldorf. Es gibt Plätze, bei denen man erst auf den zweiten Blick bemerkt, das genau dort das studentische Leben pulsiert. Supermärkte zum Beispiel. Im Bilker Real-Markt etwa treffen sich die Studenten, ohne sich dafür erst verabreden zu müssen. Viele, so wie Student Robin Teller, planen sogar extra einen längeren Aufenthalt ein.

Schon vor dem Eingang trifft er die erste Kommilitonin, aber Annabel hat heute "leider gar keine Zeit". Die Lage des Supermarktes ist für Studenten günstig: direkt gegenüber des S-Bahnhofs und in Uni-Nähe gelegen, außerdem ein großer Parkplatz für den WG-Einkauf vor der Tür. "Hier werden sämtliche Fachschafts- und Studentenparlaments-Partys ausgerüstet", sagt Teller. Einige Stunden seines "Studidaseins" hat Robin schon in den Gängen des Supermarktes mit "Nachrichtenaustausch" verbracht, ohne etwas eingekauft zu haben.

Und wo trifft man die meisten Studenten? "Am Tiefkühlregal bei den Fertiggerichten." Robin erfuhr dort den neuen Familienstand seiner Exfreundin, und traf Schulfreund Mischa wieder. Der vielbeschäftigte Konzertviolinist war lange im Ausland auf Tournee. Der Kontakt hält bis heute.

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