Entscheidung im Dezember: Betroffen sind Oper und Schauspielhaus

Oberbürgermeister Thomas Geisel hat vor wenigen Wochen ein Thema angestoßen, das nun doch schneller als erwartet realisiert werden soll: Es geht um die Erhöhung der Ticketpreise von Schauspielhaus und Oper. Die Rheinoper hat erst im Sommer die Eintrittspreise erhöht, im kommenden Jahr könnte es ein weiteres Mal dazu kommen. In den Fraktionen wird bereits darüber diskutiert, wie viel mehr die Besucher künftig zahlen sollen. Manfred Neuenhaus, Chef und Geschäftsführer der FDP-Ratsfraktion, kann sich zehn Prozent vorstellen. „Wir investieren viel Geld in die Oper, und es würde uns freuen, wenn die Nutzer auch einen Beitrag leisten würden.“ Gruppen, die ermäßigten Eintritt zahlen, etwa Studenten und Azubis, sollen von der neuen Regelung nicht betroffen sein. „Wir müssen auch in der Kultur sparen“, sagt Cornelia Mohrs (SPD). „Wenn wir mit einer Erhöhung der Ticketpreise dies erreichen können, werden wir uns dem nicht verschließen.“ Das sieht auch Clara Deilmann (Grüne) so: „Wir können uns vorstellen, dass die großen Häuser einen Beitrag zum Sparen leisten.“ Für eine „maßvolle Anpassung“ spricht sich auch Kulturausschussvorsitzender Friedrich G. Conzen (CDU) aus. kus

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