Das Schauspielhaus zeigt in dieser Spielzeit Arthur Millers Hexenjagd(Foto: Rabsch).

Das Theaterstück entführt das Publikum in das Jahr 1692 im kleinen Ort Salem im Bundesstaat Massachusetts. Der hiesige Gemeindepfarrer überrascht eine Gruppe junger Mädchen im Wald, wie sie halb nackt um ein Feuer tanzen. Ausgerechnet seine eigene Tochter Betty und seine Nichte Abigail haben an dem nächtlichen Treiben teilgenommen. Am nächsten Morgen ist Betty krank, hysterisch, jenseitig – worauf in der streng puritanischen Gemeinde die Angst wächst, Hexerei könne im Spiel sein. Der Exorzist John Hale wird hinzu gezogen, der schnell Schauerliches entdeckt: In Salem geht der Teufel um! Und die Mädchen, angeführt von Abigail, wissen, mit wem er im Bunde steht. Ein Gericht wird einberufen, um die Stadt vom Bösen zu reinigen. Und so ist plötzlich jeder verdächtig. Das Stück beruht auf den historischen Ereignissen in Salem. Miller jedoch schrieb das Stück eigentlich als Kommentar zur Kommunistenjagd in der McCarthy-Ära. Schauspielhaus Düsseldorf, Central, Worringer Straße 140. Am 28. November, um 19.30 Uhr. Eintritt 7 bis 29 Euro. Kartenreservierung unter Telefon 369911.

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