Der tragische Unfall ereignete sich nachts auf der Dreherstraße.

ein 50-jähriger Anwalt war von einem Taxi erfasst worden. Er liegt seitdem im Wachkoma.
ein 50-jähriger Anwalt war von einem Taxi erfasst worden. Er liegt seitdem im Wachkoma.

ein 50-jähriger Anwalt war von einem Taxi erfasst worden. Er liegt seitdem im Wachkoma.

A. Bischof

ein 50-jähriger Anwalt war von einem Taxi erfasst worden. Er liegt seitdem im Wachkoma.

Einen Augenblick hatte Taxifahrer Peter S. (Name geändert) nicht aufgepasst. Er übersah einen 50-Jährigen, der nacht um 3.25 Uhr auf der Dreherstraße stand und gerade per Handy ein Taxi rufen wollte. Der Unternehmer wurde von dem Mercedes erfasst, mehrere Meter durch die Luft geschleudert und ist seitdem ein Pflegefall. Am Donnerstag musste sich Peter S. vor dem Amtsgericht wegen fahrlässiger Körperverletzung verantworten.

Wie es zu dem Unfall kam, der sich am 21. Juli vor zwei Jahren in Gerresheim ereignete, konnte sich der 66-Jährige, der inzwischen Rentner ist und nur noch zweimal die Woche als Aushilfe arbeitet, auch nicht erklären: „Der Fußgänger stand plötzlich vor dem Fahrzeug.“ Außerdem sei der Mann dunkel gekleidet gewesen und „müsse sich bewegt haben“.

Zeugen dagegen hatten behauptet, dass der Unternehmer mit dem Handy am Ohr auf der Straße stand. Bei dem Zusammenprall erlitt er multiple Knochenbrüche sowie ein Schädel-Hirn-Trauma. Seitdem liegt der Vater von zwei erwachsenen Kindern im Wach-Koma. Eine Besserung ist nicht in Sicht.

Unfallopfer ist nur noch eine „menschliche Hülle“

Wie der Anwalt der 50-Jährigen. der als Nebenkläger auftritt, berichtete, wird sein Mandant 24 Stunden am Tag von seiner Lebensgefährtin zu Hause gepflegt. Er kann nicht mehr sprechen und sei nur noch eine „menschliche Hülle“.

Nach den vorliegenden Gutachten gibt es keinen Hinweis darauf, dass Peter S. zu schnell unterwegs gewesen sei. Der Taxifahrer war offenbar einfach einen Augenblick lang unachtsam. Der Angeklagte wurde wegen fahrlässiger Körperverletzung zu einer Strafe von neun Monaten Haft auf Bewährung verurteilt. Ob es weitere zivilrechtliche Ansprüche gibt, ist noch unklar.

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