Ein 19-Jähriger am Burgplatz wurde lebensgefährlich verletzt. Ein Cowboy brach in Oberbilk im Eis ein. Obwohl die Altstadt so voll wie lange nicht war, hatte die Polizei weniger zu tun.

19-Jähriger am Burgplatz lebensgefährlich  verletzt. Cowboy brach in Oberbilk im Eis ein. Obwohl die Altstadt so voll wie lange nicht war, hatte die Polizei weniger zu tun.
Vor dem Rathaus war es am Altweiberdonnerstag besonders voll.

Vor dem Rathaus war es am Altweiberdonnerstag besonders voll.

Lepke

Vor dem Rathaus war es am Altweiberdonnerstag besonders voll.

Düsseldorf. Mehr Menschen bedeuten nicht unbedingt auch mehr Arbeit für die Polizei. Obwohl bei strahlendem Sonnenschein so viele Narren wie lange nicht mehr in der Altstadt feierten, ging die Zahl der Einsätze deutlich zurück. „Es war eine friedliche und entspannte Stimmung“, stellte Einsatzleiter Jürgen Bielor bei seiner Altweiber-Bilanz fest. Überschattet wurde die jecke Party von einem schweren Unfall am Burgplatz. Ein 19-Jähriger stürzte drei Meter tief in die offene Düssel und zog sich lebensgefährliche Verletzungen zu. An der Haifastraße in Oberbilk wagte sich ein 30-Jähriger auf das Eis eines zugefrorenen Weihers und brach ein.

Ganz allein befand sich der 19-Jährige Altweiber gegen 17.37 Uhr an der Josef-Wimmer-Gasse. Aus unbekannter Ursache fiel der junge Mann in die Düssel und zog sich lebensgefährliche Kopfverletzungen zu. Zwei Polizisten kletterten über eine Leiter zu ihm hinunter und leisteten erste Hilfe. Die Höhenretter konnten den 19-Jährigen schließlich mit einer Drehleiter bergen. Freitag ittag teilten die Ärzte mit, dass er nicht mehr in Lebensgefahr schwebt.

19-Jähriger am Burgplatz lebensgefährlich  verletzt. Cowboy brach in Oberbilk im Eis ein. Obwohl die Altstadt so voll wie lange nicht war, hatte die Polizei weniger zu tun.
Foto: Schüller

Auch mit dem Rettungsboot suchte die Feuerwehr gestern Nacht den Weiher an der Haifastraße ab.

Zu einem Großeinsatz rückten die Lebensretter dann um 0.28 Uhr aus. An der Haifastraße war ein als Cowboy verkleideter Narr ins Eis eingebrochen. Der konnte sich zwar selbst aus dem Weiher retten, bevor der erste Krankenwagen eintraf. Allerdings berichtete er davon, dass sich eine weitere Person in dem Teich befindet. Der wollte der 30-Jährige angeblich helfen. Mit Tauchern und Spezialgerät suchte die Feuerwehr das Gewässer ab, konnte aber niemand finden. Der Cowboy wurde mit schweren Unterkühlungen ins Krankenhaus gebracht.

17-Jährige war schon um 10.30 Uhr nicht mehr ansprechbar

Zu insgesamt 946 Einsätzen mussten Feuerwehr und Rettungsdienst ausrücken. Das sind deutlich mehr als im Vorjahr. Allerdings lassen sich die Zahlen nicht vergleichen: 2017 wurde die Altstadt nachmittags wegen einer Sturmwarnung geräumt.

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