Grüne verlangen Alternativ-Routen, doch die Stadtspitze winkt ab.

Die Arbeiten für die provisorische Straße am Hofgarten laufen, demnächst werden hier auch 24 kleinere Bäume gefällt.
Die Arbeiten für die provisorische Straße am Hofgarten laufen, demnächst werden hier auch 24 kleinere Bäume gefällt.

Die Arbeiten für die provisorische Straße am Hofgarten laufen, demnächst werden hier auch 24 kleinere Bäume gefällt.

Arend

Die Arbeiten für die provisorische Straße am Hofgarten laufen, demnächst werden hier auch 24 kleinere Bäume gefällt.

Düsseldorf. Seit Montag laufen die Arbeiten für die Interimsstraße, die den Verkehr von der Kaiserstraße zur Heine-Allee parallel zur Hofgartenstraße für bis zu vier Jahre aufnehmen soll. Die Hofgartenstraße soll im Zuge des Großprojektes Kö-Bogen bis Ende 2013 durch einen Tunnel ersetzt werden.

Wie die WZ berichtete, sorgte die Vorstellung des Bauplans bereits am Freitag in der Bezirksvertretung für Aufregung. Die Grünen hakten gestern im Hauptausschuss nach. Fraktionssprecher Günter Karen-Jungen: "Das Ausmaß der Beeinträchtigung des Hofgartens war uns neu, der Park wird über Jahre massiv geschädigt."

Die Stadt solle den Verkehr verträglicher umleiten - "über den Tausendfüßler und Steinstraße zur Heine-Allee", forderte er. Doch Verkehrsdezernent Gregor Bonin winkte ab: "Es gibt keine Alternative für so viele Autos." Und Manfred Neuenhaus (FDP): "Die Pläne sind seit zwei Jahren bekannt. Der Eingriff in den Park ist nicht schön, aber erträglich, da der Hofgarten danach stark aufgewertet wird."

Auch OB Dirk Elbers versteht die Aufregung nicht. Aber: "Wir werden die Öffentlichkeit mit einem neuen Pavillon bald noch besser unterrichten und mitnehmen bei diesem Projekt", sagte er.

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