Sicherheitssystem der Villa für rund 185 000 Euro hat angeblich erhebliche Mängel. Videoanlage soll beim Einbruch versagt haben.

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Düsseldorf. Die schwerreiche Familie legt seit jeher großen Wert auf Diskretion. Das änderte sich auch nicht, als sich der Millionenerbe und seine Ehefrau trennten. Die Dame bezog mit der gemeinsamen Tochter eine Villa in einem Düsseldorfer Vorort. Für 185 000 wurde dort ein Sicherheitssystem installiert. Das allerdings soll erhebliche Mängel haben. Weil die Millionärs-Gattin Teile der Rechnung nicht bezahlen will, wird vor dem Landgericht prozessiert.

Schusssichere Fenster wurden eingebaut. Außerdem gibt es in dem Haus ein „Panic-Room“. So nennt man ein Zimmer, in dem man sich verschanzen kann, wenn Unbekannte bereits in das Haus eingedrungen sind.

Doch die Dame und ihr neuer Lebensgefährte sind mit dem Sicherheitssystem alles andere als zufrieden. So soll die Videoanlage nicht richtig funktionieren. Bei einem Einbruchsversuch seien die Aufnahmen nicht zu verwerten gewesen. Außerdem komme es immer wieder zu Fehlalarmen. Probleme gebe es zudem mit den schusssicheren Fenstern.

Wie der Anwalt des Unternehmens erklärte, hätten die Schwierigkeiten erst angefangen, als der neue Lebensgefährte sich einmischte. Einige Probleme seien auf Sonderwünsche der Millionärs-Gattin zurückzuführen. Sie habe zum Beispiel gefordert, dass der Gärtner durch eine Tür in der Garage in die Villa gelangen könne.

Die Familie fordert von der Sicherheitsfirma einen erheblichen Nachlass beim Preis, will die gesamte Anlage aber eigentlich austauschen. Gescheitert ist am Dienstag der vom Gericht angeregte Versuch einer gütlichen Einigung. Darum soll es nun am 11. Oktober ein Urteil geben.

© WhatsBroadcast

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