Ein Kommentar von Marion Seele-Leichert.
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Melanie Zanin

Ein Kommentar von Marion Seele-Leichert.

Ganz klar, es kommt auf die Art des Restaurants an. Bei der Pizzeria um die Ecke wird der Gastronom über den nicht erschienenen Gast zwar wenig erfreut sein, aber er lebt meist auch von Laufkundschaft und hat gute Chancen, den Tisch wieder neu zu vergeben. Anders ist es im Gourmetrestaurant. Die verwendeten Produkte sind von bester Qualität, das Personal ist fachlich ausgebildet.

Eine Reservierung löst eine Kettenreaktion aus: Auf Basis der angemeldeten Gäste wird der Waren- und Personalbedarf bestellt. Viele Spitzenbetriebe verfügen über nur wenige Plätze - sind alle reserviert, muss weiteren Interessenten abgesagt werden.

Vorbereitungen von mehreren Stunden für Garen und Zubereiten sind in Sternerestaurants der Regelfall. Erscheint der Gast nicht oder sagt kurz vorher ab, bleibt der Tisch leer und das Essen landet im Müll. Wird ein Flug, Hotel oder eine Theaterkarte gebucht, muss mindestens eine Anzahlung geleistet werden. Eine Umbuchung oder Stornierung ist dann mit Gebühren, nicht selten in voller Höhe, verbunden. Egal ob Restaurantbesuch oder Flugbuchung: Stornogebühren sind richtig und sinnvoll, weil damit entstandene Kosten gedeckt und Umsatzeinbußen teilweise ausgeglichen werden können.

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