Geschäftsführer glaubt, dass nur sehr wenige Jobs verloren gehen werden.

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Stockheim-Geschäftsführer Özgür Günes.

Stockheim-Geschäftsführer Özgür Günes.

Stockheim

Stockheim-Geschäftsführer Özgür Günes.

Düsseldorf. Das von der Stockheim-Gruppe im Mai beantragte Insolvenzverfahren ist Anfang November eröffnet worden. Es wird weiterhin in Eigenverwaltung fortgeführt, wie Geschäftsführer Özgür Günes auf WZ-Anfrage bestätigt.

Günes spricht insgesamt „von einer guten Entwicklung in den vergangenen Monaten“. So lasse sich in der Systemgastronomie eine deutlich positive Umsatzentwicklung verzeichnen, etwa im Edeka-Stockheim-Store im Düsseldorfer Hauptbahnhof.

Und er gehe davon aus, dass nur ein „verschwindend geringer Anteil“ von den 750 Mitarbeitern seinen Job verlieren wird.

Zur Strategie sagt Günes: „Wir arbeiten sehr intensiv daran, uns noch stärker an den geänderten Kundenwünschen im Gastronomiebereich auszurichten. Darüber hinaus werden wir die begonnene Fokussierung auf die Kernbereiche Event-Catering sowie Messe-, Kongress- und Systemgastronomie weiter fortsetzen. Dazu haben wir umfangreiche Analysen im Markt und im Unternehmen durchgeführt, die nun in einem Sanierungskonzept münden.“ Das soll nun am 20. Dezember bei der Gläubigerversammlung vorgestellt werden. Günes geht davon aus, dass Stockheim bereits Ende Januar aus dem Verfahren rauskommt.

Zugesetzt hatte dem Düsseldorfer Traditionsunternehmen auch der Verlust des Großauftrags am Düsseldorfer Flughafen. ale

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