Stellwerk-Störung legte U-Bahnen lahm. Viele steckten vor dem Hauptbahnhof eine halbe Stunde im Tunnel fest.

Stellwerk-Störung legte U-Bahnen lahm. Viele steckten vor dem Hauptbahnhof eine halbe Stunde im Tunnel fest.
Auch für die U79 ging am Mittwoch früh nichts mehr. Archiv

Auch für die U79 ging am Mittwoch früh nichts mehr. Archiv

Lepke

Auch für die U79 ging am Mittwoch früh nichts mehr. Archiv

Düsseldorf. Das traf den Nerv der Rheinbahn: Wegen eines technischen Problems im Stellwerk kam es am Mittwoch zum Chaos im Berufsverkehr. Betroffen waren alle U-Bahn-Linien. Viele Pendler steckten vor dem Hauptbahnhof eine halbe Stunde im Tunnel fest.

Um 8.22 Uhr ging praktisch nichts mehr. „Alle Bahnen mussten von Hand eingefädelt werden“, erklärte Rheinbahn-Sprecher Georg Schumacher. Wo die U-Bahnen sonst mit bis zu 80 Stundenkilometern fahren, ging es nur noch im Schritttempo voran. Gegen 8.45 Uhr war der Schaden im Stellwerk zwar behoben, es dauerte aber noch lange, bis sich der „Bahn-Stau“ auflöste.

Viele Rheinbahn-Kunden kamen erst gar nicht in die City, sondern mussten die Bahn zum Beispiel in Oberkassel wieder verlassen. Kurzfristig einen Ersatzverkehr mit Bussen zu organisieren, sei nicht möglich gewesen. Schumacher: „Die Kapazitäten haben wir nicht. Während des Berufsverkehrs sind praktisch unsere ganzen Fahrzeuge im Einsatz.“

Allerdings hätten sich die Betroffenen bei Verspätungen über 20 Minuten auch ein Taxi nehmen können. Rechnungen bis zu 50 Euro ersetzt die Rheinbahn den Ticket-2000-Kunden im Rahmen ihrer Mobilitäts-Garantie.

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