Markus F. Schmidt steht in der Kritik.

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Markus F. Schmidt.

Markus F. Schmidt.

Markus F. Schmidt.

Düsseldorf. Bei den Stadtwerken wird ein wichtiger personeller Wechsel diskutiert: Der Vorstandsvorsitzende Markus F. Schmidt könnte schon in Kürze abgelöst werden. Hintergrund sind drohende Abweichungen vom Wirtschaftsplan, die Rede ist von Gewinneinbrüchen. Statt der erwarteten über 60 Millionen Euro könnte am Ende des Geschäftsjahres nur rund die Hälfte in der Kasse klingeln. Schmidt soll den Gesellschaftern der Stadtwerke signalisiert haben, das Ruder noch herumreißen zu können. Das Vertrauen in diese Aussage wird jedoch als gering eingeschätzt. Schmidt wollte sich am Montag nicht zu dem Thema äußern.

Als Ursachen für die möglichen Einbrüche werden unter anderem ein schlechterer Geschäftsverlauf aufgrund der Wirtschaftskrise sowie zu kostspielige Einkäufe von Strom genannt.

Dem Vorstandschef war voriges Jahr unglückliches taktisches Verhalten vorgeworfen worden, als er bei den Ratsfraktionen eine Abfuhr für ein Kohlekraftwerk auf der Lausward erhielt. Nun sprechen wichtige Entscheider nicht mehr nur davon, Schmidts 2011 auslaufenden Vertrag nicht zu verlängern. Es geht um eine vorzeitige Ablösung. Oberbürgermeister Dirk Elbers wollte diese Information am Abend nicht bestätigen. Die Stadtwerke gehören der Stadt (25,1 Prozent) und der GEW Köln (20 Prozent), Hauptgesellschafter ist EnBW.

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