Auf dem Gelände einer alten Lackfabrik entsteht der Veenpark mit Einfamilienhäusern und Wohnungen.

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So soll die Ein- und Zweifamilienhäuser-Siedlung im Veenpark aussehen. Nicht im Bild sind die Geschoss-Wohnungen, die von der Vennhauser Allee aus zugänglich sind. (Animation: Corpus Sireo)

So soll die Ein- und Zweifamilienhäuser-Siedlung im Veenpark aussehen. Nicht im Bild sind die Geschoss-Wohnungen, die von der Vennhauser Allee aus zugänglich sind. (Animation: Corpus Sireo)

So soll die Ein- und Zweifamilienhäuser-Siedlung im Veenpark aussehen. Nicht im Bild sind die Geschoss-Wohnungen, die von der Vennhauser Allee aus zugänglich sind. (Animation: Corpus Sireo)

Düsseldorf. Vennhausen, der etwas verträumte Stadtteil im Osten der Stadt, erhält im Komplex zwischen Vennhauser Allee und In den Kötten ein völlig neues Gesicht. Wo eine 5,6 Hektar große Industrie-Brache der Firma Solvay jahrelang vor sich hin gammelte, werden viele junge Familien erwartet.

Die rund 500 Neubürger sollen dazu beitragen, den derzeit relativ hohen Altersdurchschnitt zu reduzieren. Der Einzelhandel verspricht sich mehr Kunden und mehr Kaufkraft für das kleine Zentrum an der Vennhauser Allee.

Hoffnung auf viele junge Neubürger in den neuen Einfamilienhäusern

Schon Anfang März sind die ersten zehn von 88 Wohnungen an der Vennhauser Allee bezugsfertig. Die sich dahinter anschließende Neubau-Siedlung ist für 117 Ein- und Zweifamilienhäuser geplant und wird gerade vermarktet. Beide Investoren, die Entwicklungsgesellschaft Plan Plus Faktor aus Frankfurt für die Mietwohnungen und die Corpus Sireo der Düsseldorfer Stadtsparkasse mit Sitz in Köln für die Kaufobjekte, freuen sich über das große Interesse an diesem Wohnkomplex.

An der Vennhauser Allee entstehen je 44 sozial geförderte und frei finanzierte Wohnungen. Zu den Mietern gehören nicht nur jüngere Menschen, sondern auch die Senioren-Gruppe um Gertrud Zovkic, die die ersten 22 Mitstreiter um sich schart. Zehn Wohnungen in Größen zwischen 50 und 80 Quadratmetern können noch vergeben werden. Die Gruppe zieht zwischen März und April ein.

Hinter diesem Wohnriegel wird der Aufschwung vor allem in den 72 Doppelhaus-Hälfen mit Wohnflächen von 135 bis 168 Quadratmetern und in den 45 Reihenhäusern erwartet. Vor drei Monaten hat die Vermarktung des ersten Bauabschnitts mit 14 Doppel- und Reihenhäusern begonnen, die von der Straße In den Kötten erschlossen werden. Von dort ist auch ein Fuß- und Radweg zum Kamper Weg geplant.

Zum Stadtbezirk 8 gehören Lierenfeld, Vennhausen, Eller und Unterbach.

Die Bezirksverwaltungsstelle liegt am Gertrudisplatz, Telefon 899-3020.

Die Miete für frei finanzierte Wohnungen an der Vennhauser Allee liegt bei zehn Euro pro Quadratmeter. Die Eigentums-Häuser kosten von 295 000 bis 369 000 Euro.

Die neue Siedlung Veenpark fügt sich harmonisch in die beiden schon bestehenden Alt-Siedlungen Tannenhof und Freiheit ein. Mehr als die Hälfte der Häuser im ersten Bauabschnitt wurde sofort veräußert. Mit den Bauarbeiten wird im Februar begonnen, so dass die ersten Eigenheime voraussichtlich Ende 2010 bezugsfertig sind. Bis dahin sollen auch die Grünanlagen mit dem Kinderspielplatz fertiggestellt sein.

Alle 117 Eigentums-Häuser werden mit Garten, Terrasse und Garage ausgestattet. Private Sackgassen und verkehrsberuhigte Spielstraßen sind geplant, so dass die Neubürger ideale Wohnverhältnisse vorfinden werden. Alle Häuser sind mit Solaranlagen ausgestattet. Die Ausrüstung der Häuser mit Erdwärme ist als Sonderwunsch möglich.

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