Polizei und OSD sollen sehr konsequent vorgehen. Sichergestellte Knaller werden in Wasserbecken entsorgt.

Polizei und OSD sollen sehr konsequent vorgehen. Sichergestellte Knaller werden in Wasserbecken entsorgt.
Streng verboten: Im vergangenen Jahr wurden am Rheinufer noch vereinzelt Sprengkörper gezündet. Archiv

Streng verboten: Im vergangenen Jahr wurden am Rheinufer noch vereinzelt Sprengkörper gezündet. Archiv

Melanie Zanin

Streng verboten: Im vergangenen Jahr wurden am Rheinufer noch vereinzelt Sprengkörper gezündet. Archiv

Erhebliche Probleme hatte die Polizei in der Halloween-Nacht in der Altstadt. Vor allem rund um den Burgplatz, der sich zum Treffpunkt von Gruppen aus dem nordafrikanischen Raum entwickelt hat. Inzwischen hat die Stadt entschieden, dass es auch diesmal zum Jahreswechsel kein Feuerwerk am Rheinufer geben wird. Das bestätigte Ordnungsdezernent Christian Zaum der WZ.

„Das Verbot im vergangenen Jahr hat sich bewährt“, begründet Zaum den Entschluss. Gemeinsam mit der Polizei wird der Ordnungs- und Servicedienst dafür sorgen, dass diese Entscheidung auch durchgesetzt wird. Zaum: „Feuerwerkskörper werden den Leuten gnadenlos abgenommen und vernichtet.“ Dazu stehen an vier bis fünf Stellen mehrere große Wasserbecken bereit. Ob es auch Bußgelder geben wird, steht noch nicht fest.

Nordafrikaner werden an der Tür regelmäßig abgewiesen

Das Böller-Verbot gilt in der gesamten Altstadt, vom Burgplatz bis zur Carlstadt: „Und natürlich auch am Rheinufer.“ Bis zur Heinrich-Heine-Allee darf nicht geknallt werden. OSD und Polizei werden das mit gemeinsamen Streifen kontrollieren.

Grund für die Entscheidung ist, dass bereits im vergangenen Jahr Gruppen von alleinstehenden Männern, vor allem aus dem arabischen Raum, nach Düsseldorf kamen, um hier den Jahreswechsel zu feiern. „Die Tür an vielen Gaststätten in der Altstadt wird von den Hells Angels gemacht. Und diese Türsteher lassen Nordafrikaner nicht hinein“, so der Ordnungsdezernent. Er vermutet, weil sie oft nicht genug Geld hätten, um die Rechnung zu bezahlen.

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