Alexander Esch
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Sergej Lepke

Alexander Esch

Wenn es um Digitalisierung geht, kann die Stadt stets gar nicht dick genug auftragen. Als jetzt das Land die Zusage für ein gefördertes Kompetenzzentrum für Innovations- und Digitalisierungsprozesse gab, sagte Oberbürgermeister Thomas Geisel: „Mit dem Zuschlag haben wir noch mehr Möglichkeiten, Düsseldorfs Pole-Position im Bereich Digitalisierung weiter auszubauen.“

Mehr geht wirklich nicht. Erster sein – und noch weiter nach vorne wollen. Doch wenn es um das konkrete Angebot Handyparken geht, fährt die Stadt dem Feld im Digitalisierungsrennen in Wahrheit hinterher. Es bleibt das Geheimnis der Stadt, warum sie Autofahrern andere Dienste vorenthält. Warum keinen Wettbewerb an der Stelle? Das ist in etwa so, als ließe die Stadt nur eine Hausbrauerei in Düsseldorf zu.

Sicher, Handyparken ist im Vergleich zum Altbier noch ein Nischenprodukt. Trotzdem drängt sich die Frage auf, was angesichts dieses Vorgehens hoffen lässt, dass die Stadt der Digitalisierung nicht auch an anderer Stelle im Weg steht.

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