Polizei vermutet einen privaten Hintergrund als Auslöser zweier Detonationen am Wochenende.

Explosion
Mit einem Großaufgebot waren die Einsatzkräfte in der Nacht zur Germaniastraße ausgerückt.

Mit einem Großaufgebot waren die Einsatzkräfte in der Nacht zur Germaniastraße ausgerückt.

Gerhard Berger

Mit einem Großaufgebot waren die Einsatzkräfte in der Nacht zur Germaniastraße ausgerückt.

Düsseldorf. Zwei mysteriöse Explosionen in den vergangenen Nächten in der Altstadt und in Bilk beschäftigen die Kriminalpolizei. Bei der deutlich schwereren Detonation in der Nacht zu gestern an der Germaniastraße rückte sogar das Landeskriminalamt mit einem Spezialistenteam zur Sicherung von Tatortspuren an.

Der Sprengkörper explodierte am Montagmorgen gegen 0.45 Uhr an der Germaniastraße in Bilk vor einem Geschäft. Dabei wurde die Scheibe an einem Fahrradgeschäft und an einem Hauseingang daneben zerstört. Auch die Fassade des Gebäudes wurde in Mitleidenschaft gezogen sowie ein geparktes Auto. Wenige Minuten später waren die Feuerwehr und Einsatzkräfte der Polizei mit einem Großaufgebot zur Stelle. Das Gebäude wurde kurzfristig evakuiert.

Erste Explosion in der Nacht zu Sonntag an der Ratinger Straße

Für die Polizei ergeben sich bislang keine Anhaltspunkte für einen hochprofessionellen Sprengkörper. Laut Polizei könnte es sich vielmehr um einen pyrotechnischen Artikel handeln, der allerdings eine große Wucht entfalten konnte. Bereits in der Nacht zuvor war ein Silvesterböller in einem Mehrfamilienhaus an der Ratinger Straße in der Altstadt explodiert. Hierbei wurden Wohnungstüren beschädigt.

Die Polizei vermutet eine Verbindung beider Taten, wie Sprecher Michael Baum erklärt: „Wir haben Hinweise auf einen Zusammenhang. Und wir haben Hinweise auf einen privaten Hintergrund. Dem gehen wir jetzt nach“, Ein politischer Hintergrund oder Bezüge zu organisierter Kriminalität werden ausgeschlossen.

© WhatsBroadcast

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