Der Große Preis der Stadt Düsseldorf ist der Höhepunkt des Renntages. Insgesamt werden diesmal 65 Pferde gesattelt.

Pferdesport
Sascha Smrczek schickt sechs Pferde ins Rennen. Archivfoto Horstmüller

Sascha Smrczek schickt sechs Pferde ins Rennen. Archivfoto Horstmüller

Sascha Smrczek schickt sechs Pferde ins Rennen. Archivfoto Horstmüller

Düsseldorf. Die Düsseldorfer Galoppsaison befindet sich auf der Zielgeraden. Am Sonntag finden auf der sehenswerten Anlage des örtlichen Reiter- und Rennvereins acht Galopprennen, darunter das finale Saisonhighlight statt. Der erste Start erfolgt gegen 14 Uhr, Einlass ist eine Stunde früher.

Im sportlichen Zentrum steht mit dem Großen Preis der Landeshauptstadt Düsseldorf, Gruppe III (siebtes Rennen, 17.20 Uhr) mal wieder ein besonderer Höhepunkt. Keine Frage, das Grand Prix Rennen besitzt eine langjährige Tradition. Zum 96. Mal rücken diesmal acht Vollblüter in die Startboxen ein. Die Prüfung führt über 1700 Meter und ist mit 55 000 Euro dotiert. Ehrenpreise überreicht Oberbürgermeister Thomas Geisel an das siegreiche Team des Siegers respektive der Siegerin.

In der Favoritenrolle sehen viele Experten den dreijährigen Hengst Noor Al Hawa. Vor drei Wochen gewann der von Andreas Wöhler im westfälischen Spexard vorbereitete Dreijährige die Große Europa Meile, übrigens an selber Stätte. Auch diesmal wird Jockey Eduardo Pedroza wieder in den Sattel dieses eindrucksvollen Kraftpakets steigen.

Markus Klug will als Trainer diesmal auf dem Treppchen stehen

Aus dem Ausland reist diesmal allerdings kein Gegner an. Dafür kommen mit den ebenfalls Dreijährigen Degas und Dhaba zwei starke Konkurrenten aus Köln an den Start. Ihr Trainer Markus Klug befindet sich aktuell nicht nur an der Spitze der deutschen Galopptrainer, er möchte ebenso wie Stalljockey Adrie de Vries, der Reiter von Degas, auf dem Siegertreppchen stehen.

Rennbahn-Vize Albrecht Woeste und sein Stall Grafenberg vertreten lokale Interessen, auch wen ihre Stute Nymeria in Köln bei Waldemar Hickst im Training steht. Nymeria mag es gerne weich unter den Hufen, doch Regen ist weit und breit nicht in Sicht. Dafür dürfen sich die Besucher auf einen lauen Spätsommer-Tag mit viel Sonnenschein freuen.

Der fünfjährige Wallach Nordico im Besitz des Kölner Renn-Vereinspräsidenten Eckhard Sauren reist aus dem Krefelder Stadtwald in die Landeshauptstadt. Der Belgier Stephen Hellyn im Sattel meldet zumindest Platzgeldchancen mit Nordico an. Sussudio unter Filip Minarik hat schon reichlich Kasse im Nachbarland Frankreich gemacht, für seine Trainerin Hella Sauer muss das nicht das Ende der Fahnenstange gewesen sein. Doch der Favorit des Rennens heißt ohne jeden Zweifel Noor Al Hawa aus dem Besitz des Arabers Jaber Abdullah aus Dubai. Insgesamt werden am Sonntag 114 100 Euro an Rennpreisen ausgeschüttet. Sechs der 65 Galopper, die an diesem Renntag einrücken, werden übrigens von Grafenberg-Trainer Sascha Smrczek vorbereitet.

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