Muss der DEG-Kapitän trotz laufenden Vertrages gehen?

Eishockey
Blieb unter den Erwartungen: Darryl Boyce. Archiv

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Schulz

Blieb unter den Erwartungen: Darryl Boyce. Archiv

Geschäftsführer Stefan Adam hat letztens einen interessanten Satz gesagt. Er habe im vergangenen Sommer den Fehler begangen, nicht auch mit Spielern zu sprechen, die noch laufende Verträge bei der Düsseldorfer EG hatten. Nun sei das anders. Weil die Saison in der Deutschen Eishockey Liga erneut ohne Play-offs endete. Und weil der eine oder andere, der für 2018/19 unter Vertrag steht, daran nicht unschuldig war.

Nach WZ-Informationen handelt es sich dabei vor allem um Kapitän Darryl Boyce. Seine Zukunft bei der DEG ist ungewiss. Boyce selbst war ebenso unzufrieden mit seiner Saison, er sei „unter seinen Möglichkeiten geblieben“, sagte er. Auch der dritte Torhüter Timo Herden könnte ein Kandidat für einen Abschied trotz gültigen Arbeitspapiers sein. Sicher weg ist Spencer Machacek, der zu den Grizzlys Wolfsburg wechseln wird.

Sieben Düsseldorfer beim Nationalteam

Einer, der ebenso definitiv gehen wird, ist Stephan Daschner, der dieser Tage mit den Verteidigerkollegen Bernhard Ebner und Marco Nowak sowie Torhüter Mathias Niederberger und Stürmer Maximilian Kammerer bei der Nationalmannschaft weilt. Ergänzt wird das Quintett durch Tobias Abstreiter, der wieder als Co-Trainer fungiert und Daniel Kreutzer. Das DEG-Urgestein schnuppert als weiterer Assistent von Marco Sturm Luft auf dem Trainersektor. Der Bundestrainer setzt auch bei den Länderspielen am Samstag und Sonntag in Weißwasser und Dresden auf die sieben Düsseldorfer, wenn die DEB-Auswahl zur WM-Vorbereitung zwei Mal gegen die Slowakei spielt.

Währenddessen ist die Trainerfrage bei der DEG noch immer (offiziell) ungeklärt. Immer heißer wird das Gerücht um Ex-Profi Brandon Reid, der derzeit mit den Aalborg Pirates im Play-off-Halbfinale der dänischen Liga steht. bes/tke

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