Bei dem 3:1-Erfolg gegen Fischeln gibt es allerdings Ärger wegen der Ansetzung. Die Krefelder wollten am Freitag spielen.

Maximilian Nadidai (links) und Armin Pjetrovic freuen sich über einen Treffer der TuRU.
Maximilian Nadidai (links) und Armin Pjetrovic freuen sich über einen Treffer der TuRU.

Maximilian Nadidai (links) und Armin Pjetrovic freuen sich über einen Treffer der TuRU.

Horstmüller

Maximilian Nadidai (links) und Armin Pjetrovic freuen sich über einen Treffer der TuRU.

Düsseldorf. Die TuRU hat in der Fussball-Oberliga immerhin einen versöhnlichen Jahresabschluss gefeiert. Gegen den VfR Fischeln setzte sich die Mannschaft von Frank Zilles am Samstagnachmittag mit 3:1 (1:1) durch und rehabilitierte sich damit zumindest in Teilen für die schwachen Leistungen bei den beiden 0:3-Niederlagen gegen den SC West und den VfB Hilden.

Vor 110 Zuschauern erwischten die Oberbilker jedoch einen denkbar schlechten Start. Der Anpfiff von Schiedsrichter Lukas Luthe war kaum verklungen, da lag der VfR schon in Führung. Neben Torschütze Lukas Reinert stand dabei auch TuRUs Armin Pjetrovic im Blickpunkt. Der groß gewachsene Innenverteidiger hatte das Blitztor mit einem kapitalen Fehlpass ermöglicht.

Allerdings wusste der 20-Jährige auch schnell, diesen Fauxpas wieder gut zu machen. Nach einer Ecke köpfte eben jener Pjetrovic zum 1:1-Ausgleich (15.) ein. Die Stärke des Gastgebers bei Standards an diesem Tag sollte auch im zweiten Abschnitt zur Geltung kommen. Diesmal war es Shunsaku Fujita, der nach einem Eckball die 2:1-Führung markierte (52.). Die Platzherren hatten die Partie gegen stark ersatzgeschwächte Gäste nach diesem Treffer nun im Griff.

Nach dem Termingerangel scheint das Verhältnis der Clubs belastet

Auf Fischelner Seite fehlten neben dem als Unternehmer tätigen Trainer Josef Cherfi auch fünf bei ihm angestellte Spieler aufgrund einer Weihnachtsfeier. Die Gäste hatten deshalb im Vorfeld gebeten, die Partie noch einmal um einen Tag auf Freitag vorzuverlegen, was wiederum bei der TuRU zu Terminkonflikten geführt hätte. Die Oberbilker machten daher zum Unmut des VfR von ihrem Recht als Heimmannschaft Gebrauch und beharrten auf einem Anstoß am Samstag. Das Verhältnis zwischen beiden Klubs scheint nun belastet.

Bei Fischeln machte sich insbesondere das Fehlen von Kevin Breuer negativ bemerkbar machte. Ohne ihren Strategen und Torjäger stand der VfR spätestens nach Malte Boermans Heber zum 3:1 (62.) gegen eine kämpferisch überzeugende TuRU auf verlorenem Posten.

Turu: Nowicki - Nonaka, Pjetrovic, Reitz, Nadidai, Wolf - Ozan, Fujita, Ferati (87. Kubo), Boermans (82. Imeri), Öz (46. Beckers); Tore: 0:1 (1.) Reinert, 1:1 (15.) Pjetrovic, 2:1 (52.) Fujita, 3:1 (62.) Boermans

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