Düsseldorf. Wolfgang Böse, Co-Trainer der Handballerinnen der Fortuna, hat überraschend seinen Rücktritt erklärt. Der 45-Jährige war seit 1997 in dieser Position tätig und sitzt bereits am Sonntagmittag beim Heimspiel gegen den RSV Mülheim nicht mehr auf der Bank.

Was hat Sie zum Rücktritt als Co-Trainer bewegt?

Böse: Ich hatte seit geraumer Zeit das Gefühl, in vielen Dingen nicht mehr in ausreichendem Maße das Vertrauen zu genießen. Da ist für eine gute Zusammenarbeit unabdingbar.

Das bislang enttäuschende Abschneiden der Mannschaft spielte somit keine Rolle?

Böse: Der Schritt, eine Auszeit zu nehmen, war schon länger da. Ich wollte aber die Mannschaft nicht im Stich lassen, zumal ich in die neue Spielzeit noch hoch motiviert gegangen war. Ich merkte jedoch im Verlauf der Saison, dass zwischen dem, was an Zielen und auch Inhalten ausgegeben worden war, und dem, was tatsächlich umgesetzt wurde, eine große Lücke entstand.

Bleiben Sie der Handballabteilung der Fortuna denn in anderer Funktion erhalten?

Böse: Ich habe mit Dieter vom Dorff, dem Leiter der Handballabteilung der Fortuna, vereinbart, dass ich meine Funktion als Medienvertreter der Handballabteilung beibehalte. Außerdem stehe ich der Abteilungsleitung in sportlichen Fragen und Themen beratend zur Verfügung.

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