TuRU hofft auf eine Steigerung gegen Fischeln.

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Derzeit nicht torgefährlich genug: Yannick Salem. Archiv

Derzeit nicht torgefährlich genug: Yannick Salem. Archiv

Wolff

Derzeit nicht torgefährlich genug: Yannick Salem. Archiv

Düsseldorf. Unmittelbar nach dem Schlusspfiff tagte der Trainerstab der TuRU noch auf dem Kunstrasenplatz. Während die Spieler des Fußball-Oberligisten in der Kabine verschwanden, arbeiteten Frank Zilles und sein Assistent Oscar Bizarro die 0:2-Niederlage bei der U 23 des MSV Duisburg noch am Ort des Geschehens auf. Wieso reichte dem an diesem Tag keineswegs übermächtigen Gegner eine durchschnittliche Leistung, um die Begegnung ohne größere Widerstände für sich zu entscheiden?

Ein Grund war sicherlich das 0:1 unmittelbar vor dem Pausenpfiff, das dem MSV in Anschluss an einen Eckball quasi geschenkt wurde. „Wenn wir schon offensiv nicht so durchschlagskräftig sind, dann müssen wir zumindest in der Lage sein, aus so einem Spiel auch einmal ein 0:0 mitzunehmen“, rügte Zilles seine in diesem Moment schläfrige Defensive.

Es war eine der wenigen Szenen, in denen die TuRU- Abwehr überhaupt nicht im Bilde war. Ansonsten gelang es den Oberbilkern, die Menge an Torchancen für die vermutlich spielstärkste Mannschaft der Liga in erträglichen Grenzen zu halten. Problematischer war da schon das eigene Angriffsspiel.

Sturmhoffnung Kashiwashi ist noch nicht spielberechtigt

War es zum Rückrundenstart gegen VdS Nievenheim noch die mangelhafte Chancenverwertung, über die zu reden war, so kam die TuRU beim MSV kaum in torgefährliche Situationen. Der Sturm um Yannick Salem war nur ein laues Lüftchen. „Natürlich müssen wir uns in diesem Bereich steigern und entschlossener werden“, sagte Zilles.

Ein Akteur, der diesen Mangel beseitigen könnte, ist immer noch zum Zuschauen verdammt. Der japanische Neuzugang Satoru Kashiwashi ist erst ab dem 13. März spielberechtigt. Also muss sich Frank Zilles für das kommende Heimspiel am Sonntag gegen den starken Aufsteiger VfR Fischeln noch einmal etwas anderes ausdenken. Dabei sind die personellen Alternativen derzeit etwas begrenzt. Mit Jonas Agen, Alen Ruzic, Julius Steegmann, Patrick Dertwinkel, Max Stellmach und wohl auch Andreas Plödereder gibt es sechs verletzungsbedingte Ausfälle. „Das raubt uns schon Substanz“, sagte Zilles.

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