Der Düsseldorfer ART-Läufer Simon Stützel hatte einen schweren Fahrradunfall und musste notoperiert werden.

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Kurz nach seinem Comeback ist Simon Stützel erneut zu einer Pause gezwungen. Archiv

Kurz nach seinem Comeback ist Simon Stützel erneut zu einer Pause gezwungen. Archiv

Franke

Kurz nach seinem Comeback ist Simon Stützel erneut zu einer Pause gezwungen. Archiv

Düsseldorf. Das war ein Schockmoment für den ART und die Düsseldorfer Leichtathletik-Szene: Der 32 Jahre alte Top-Langstreckler Simon Stützel erlitt bei einem Trainingsunfall mit einem Fahrradfahrer eine lebensbedrohliche Verletzung. Stützel meldete sich aber wieder bereits auf seiner Facebook-Seite: „Ich wurde am Dienstag beim Training auf einem Radweg in Karlsruhe am Rhein, auf dem auch viele Spaziergänger unterwegs sind, von einem Fahrradfahrer in einer Kurve angefahren und lebensbedrohlich verletzt. Der Lenker des Rads hat sich in meine Bauchdecke gebohrt und ein großes Loch hinterlassen. Ich wurde dann mit dem Hubschrauber nach Mannheim geflogen und notoperiert und hatte definitiv Glück im Unglück.“

Simon Stützel hatte erst in der Vorwoche beim Bankenlauf in Frankfurt den zweiten Platz belegt und sich über sein gelungenes Comeback gefreut, nachdem er aufgrund eines Fußbruchs neun Monate keine Rennen bestreiten konnte. Nun blickt Stützel einer neuerlichen Ausfallzeit entgegen, zugleich aber schon wieder nach vorne: „Ich werde wahrscheinlich keine bleibenden Schäden behalten und bin froh, überhaupt noch am Leben zu sein.“ Der ART-Läufer denkt sogar schon wieder ans Laufen: „In einer Woche kann ich hoffentlich wieder gehen, in zwei Wochen einen neuen Geburtstag feiern und in bestenfalls vier Wochen wieder rennen.“ B.F.

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