Mit großem Optimismus fährt die Mannschaft von Ceven Klatt heute zum Nachholspiel.

So langsam findet sich die Mannschaft des HC Rhein Vikings. Einfach war die Phase der Eingewöhnung in der 2. Handball-Bundesliga nicht. Doch Trainer Ceven Klatt glaubt, dass sein Team bereits viel gelernt hat. Zudem steht ihm auch wieder ein Kader zur Verfügung, mit dem man taktisch variabler arbeiten kann. „Wir können nun ohne Probleme auf ein zweiten Abwehrkonzept umstellen“, sagt Klatt, der auch den genesenen Christian Hoße (nach Bandscheibenproblemen) auf die linke Abwehrpostion stellen kann und so hofft, dass dieser von dort aus Kontersituationen besser nutzt. Zuvor musste Hoße in der Abwehr auf der Mittelposition spielen. Dort wird nun verstärkt Neuzugang Miladin Kozlina agieren, der dem Abwehrriegel vor Torhüter Vladimir Bozic mit mehr körperlicher Präsenz auch mehr Stabilität verleiht.

Konzentration auf die Defensive steht heute im Vordergrund

Gute Abwehrarbeit ist heute im Nachholspiel bei Eintracht Hildesheim auch nötig. Der Gegner hat in Robin John und Savvas Savvas starke Rückraumschützen, auf die das Spiel dort zugeschnitten ist. „Wenn wir sie halbwegs kontrollieren können, wäre das sehr wichtig“, sagt Klatt, der sich sehr über eine engagierte Trainingswoche seiner Mannschaft gefreut hat und mit Optimismus die nächsten Aufgaben angeht.

„Uns haben die vier freien Tage nach dem 24:23-Sieg gegen Hamm sehr gut getan“, sagt Christian Hoße. „Alle Wehwehchen sind nun auskuriert, und wir konnten uns sehr intensiv vorbereiten.“ Trotzdem wäre ein Punktgewinn der Wikinger in Hildesheim eine Überraschung. Aber davon hat es in dieser Saison in der 2. Liga bereits einige gegeben. „Wenn wir noch ein wenig mehr Cleverness in entscheidenden Situationen an den Tag legen, ist vielleicht noch mehr möglich“, hofft Trainer Klatt.

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