Der Zweitligist enttäuscht beim Letzten und verliert mit 26:29.

Handball
So frei kam Daniel Pankofer, der Rückraumspieler der Vikings, ganz selten zum Abschluss.

So frei kam Daniel Pankofer, der Rückraumspieler der Vikings, ganz selten zum Abschluss.

Christof Wolff

So frei kam Daniel Pankofer, der Rückraumspieler der Vikings, ganz selten zum Abschluss.

Die Enttäuschung nach der 26:29 (11:15)-Niederlage des HC Rhein Vikings bei Eintracht Hagen war aufseiten der Gäste groß. Die Erklärung für den ausgebliebenen Erfolg in diesem Spiel der 2. Handball-Bundesliga ist allerdings leicht gefunden. „Wenn wir heute die Fehler bei den anderen suchen würden, wäre das falsch“, sagte Geschäftsführer René Witte. So zeigte die ersatzgeschwächte Mannschaft von Trainer Ceven Klatt eine Abschlussschwäche, die vor allem in der ersten Hälfte dazu führte, dass der insgesamt auch nicht überragende Gastgeber aufgebaut wurde und davonzog. „20 bis 25 Fehlwürfe sind einfach zu viel, wenn man sich so viele Chancen erarbeitet und so viel investiert“, sagte Klatt, der Mitte der zweiten Hälfte bei einem Acht-Tore-Rückstand auch den angeschlagenen Alexander Oelze einwechselte. „Wäre Ali nicht angetreten, hätten wir heute richtig Haue bekommen. Auch wenn ich bei seinem Einsatz gewisse Bauchschmerzen hatte“, sagte der Vikings-Trainer. „Zudem hat die Deckungsumstellung noch mal etwas gebracht. Wir wollten uns nicht ergeben. Zum Schluss haben wir es auch noch mal geschafft, näher heranzukommen.“

„Wenn wir eins von den drei knappen Spielen gewonnen hätten, wäre alles gut. So steigt der Druck im Spiel am nächsten Wochenende gegen Hamm.“

Daniel Pankofer, Rückraumspieler der Vikings

Viel zu loben gab es für den Trainer außerdem nicht. Würfe auf das leere Tore gingen daneben oder landeten nur am Pfosten. Unzählige Bälle gingen in der Vorwärtsbewegung verloren, und auch Torhüter Vladimir Bozic bekam kaum eine Hand an den Ball, wurde allerdings auch nicht ausgewechselt.

Gegen Hamm im kommenden Spiel sollten die Fehler abgestellt sein

„Die Niederlage ist tatsächlich einfach festzumachen. Wir haben viele Chancen und treffen nicht das Tor“, sagte Vikings-Rückraumspieler Daniel Pankofer. „Wir lassen zudem vier Siebenmeter liegen. Dann kommt natürlich noch das Pech dazu, und die Schiedsrichter haben auch noch auf beiden Seiten komisch gepfiffen. Wir sind allerdings selbst schuld, dass wir uns in diese Lage gebracht haben.“ Aus den angepeilten drei Punkten aus den drei vergangenen Spielen ist nichts geworden. Nun müssen die Vikings am kommenden Wochenende gegen Hamm wieder punkten, um nicht komplett aus dem Plansoll zu geraten.

Vikings: Bozic, Moldrup (n.e.) - Hoße (5/1), Middell, Bahn, Thomas, Klasmann (1), Oelze (6/2), Pankofer (3), Weis, Gipperich (3), Aust (4), Artmann, Coric (4). Bornemann (n.e.)

© WhatsBroadcast

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