Bennet Johnen steht beim Spiel in Aue vor dem Comeback. Sonntag kommt Saarlouis.

HANDBALL
Die Vikings freuen sich, dass ihr Kapitän Bennet Johnen (M.) wieder genesen ist.

Die Vikings freuen sich, dass ihr Kapitän Bennet Johnen (M.) wieder genesen ist.

Die Vikings freuen sich, dass ihr Kapitän Bennet Johnen (M.) wieder genesen ist.

Horstmüller, Bild 1 von 2

Die Vikings freuen sich, dass ihr Kapitän Bennet Johnen (M.) wieder genesen ist.

Ceven Klatt ist mit Blick auf den Spielplan derzeit alles andere als begeistert. Der Trainer des Handball-Zweitligisten HC Rhein Vikings haderte bei der Pressekonferenz vor den beiden wichtigen Begegnungen an diesem Wochenende ein wenig mit den Ansetzungen. „Freitagabend fahren wir von Aue zurück. Dann müssen die Jungs erstmal ein bisschen schlafen, bevor wir am Samstag noch eine taktische Einheit haben. Sonntag spielen wir bereits wieder. Der Gegner hatte dann vier Tage Zeit zwischen den zwei Spielen, wir nur einen. Das ist schon ein kleiner Wettbewerbsnachteil“, sagte Klatt gestern vor der Abfahrt des Vikings-Mannschaftsbusses in Richtung Sachsen.

Dort trifft der Aufsteiger auf heute (19 Uhr) den EHV Aue. Nach einer rund achtstündigen Busfahrt und kurzer Regenerationszeit empfangen die Rhein Vikings bereits am Sonntag (15 Uhr) die HG Saarlouis. „Aue ist sehr heimstark, Saarlouis hat nach dem Trainerwechsel einen klaren Sieg gegen Elbflorenz eingefahren. Wir lassen uns vom Tabellenstand sowieso nicht blenden“, sagte Klatt, dessen Team nach vier Siegen und sieben Niederlagen derzeit auf Rang 13 der Tabelle notiert ist. Dass Aue (19.) und Saarlouis (16.) dahinter stehen, hat für den Vikings-Trainer keine große Bewandnis. „Unsere Schlüssel zum Erfolg müssen erneut taktische Disziplin und eine stabile Abwehr sein.“

Trainer Ceven Klatt lässt Einsatz von Bennet Johnen noch offen

Da kommt es gerade recht, dass Bennet Johnen endlich wieder mit an Bord ist. Der Kapitän ist nach seiner Bandscheiben-Operation wieder voll im Mannschaftstraining und trat die Reise nach Aue gestern mit an. „Wir sind froh, dass er wieder dabei ist – aus sportlicher und menschlicher Sicht“, erklärte Klatt. Ob der 29-Jährige auch bereits wieder zum Einsatz kommt, ist jedoch noch offen. „Es war grauenvoll, nur auf der Tribüne sitzen zu können. Jetzt hat die Leidenszeit ein Ende gefunden. Ich hoffe, dass wir etwas Zählbares mitbringen werden“, sagte Johnen.

Fehlen werden den Rhein Vikings weiterhin Alexander Oelze und Daniel Pankofer. Letzterer fuhr zur Unterstützung seiner Teamkollegen ebenfalls mit nach Sachsen. Bennet Johnen hingegen wünscht sich, dass er im Gegensatz zum verletzten Rückraumspieler nun endlich auch wieder aktiv helfen kann.

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