Oelze und Pankofer verletzen sich.

Am Ende wussten sie nicht, ob sie sich freuen oder ärgern sollen. Sicher, da stand der zweite Sieg in Folge – zum ersten Mal in der wenige Monate jungen Vereinshistorie. Aber gleichzeitig war er teuer erkauft, da sich zwei wichtige Spieler der HC Rhein Vikings verletzten.

Nach dem 24:23-Erfolg über Hamm vor zwei Wochen gewann das Team von Trainer Ceven Klatt gestern Abend auch sein Nachholspiel des zehnten Spieltags bei Mitaufsteiger Eintracht Hildesheim vor 2184 Zuschauern mit 20:18 (10:10). Der Lohn: Platz zwölf und vier Zähler Vorsprung auf die Abstiegszone der 2. Handball-Bundesliga.

„Es war ein unglaublich emotionales Spiel, das wir mit einer überragenden Abwehrleistung um Heider Thomas, Miladin Kozlina und Torhüter Vladimir Bozic sowie wahnsinnigem Einsatz gewonnen haben. Darüber freuen wir uns sehr – nur leider waren diese beiden Punkte womöglich sehr teuer erkauft“, erklärte Klatt mit Blick auf die Verletzungen zweier Leistungsträger: Top-Torschütze Alexander Oelze kugelte sich bereits nach zehn Minuten den Ellbogen aus und musste ins Krankenhaus. Spielmacher Daniel Pankofer verletzte sich am Fuß.

Trotzdem hielten die Neuss-Düsseldorfer auch nach den Ausfällen mit. Zwar legten die Gastgeber immer wieder vor, doch jedes Mal kamen die Vikings zurück, zur Pause stand es folgerichtig 10:10. Auch danach konnte sich keine Mannschaft mit mehr als zwei Toren absetzen. Erst auf das 19:18 für die Gäste durch den überragenden Christopher Klasmann 70 Sekunden vor Schluss hatten die Hildesheimer keine Antwort. Nach einem technischen Fehler machte Linksaußen Hoße 19 Sekunden vor dem Ende das entscheidende 20:18.

Vikings: Bozic (15 Paraden) - Hoße (3), Kozlina, Bahn (1), Thomas (2), Klasmann (8/3), Oelze (1), Pankofer, Weis (1), Gipperich (1), Aust (2), Artmann, Coric (1) Red

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